Hier findet ihr alle Downloads, die es bisher auf meinem Blog von mir gab. Die Wallpaper und Grafiken stehen zum kostenlosen Download bereit und dürfen unter Beachtung der Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0 DE) gerne genutzt und geteilt werden.

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In den vergangen Tagen wurde ich wieder sehr stark mit der Thematik Nächsten- und Selbstliebe konfrontiert. Wie gehe ich mit meinen Nächsten und mir selbst um, wie liebe ich sie und mich, wie sieht Gott uns? Diese und andere Fragen möchte ich euch heute beantworten. Aber eines vorneweg: Dieser Artikel soll kein Aufruf zu egoistischer Selbstliebe sein – dies würde letzten Endes nur zur Sünde führen und wir wissen schließlich alle, was der Lohn der Sünde ist: der Tod. Ganz im Gegenteil soll dieser Artikel aber zur Nächstenliebe nach biblischem Vorbild ermutigen und eine gesunde Selbstliebe aus der Perspektive des Schöpfers aufzeigen. Freut euch daher auf drei Gründe, warum wir unsere Nächsten wie uns selbst lieben sollten und als Überraschung des Tages auf einen Ermutigungs-Wallpaper für den Monat August. ♥

»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« (Matthäus 19,19b)

 

Grund 1: Gott fordert mich dazu auf, andere zu lieben

So simpel wie einfach: Was Gott anordnet, das soll auch getan werden. Und das nicht, weil Gott willkürlich Regeln festlegen und wie ein Tyrann über uns herrschen möchte. Er will unser Bestes und seine Anordnungen dienen uns zum Guten. Und nicht nur das – Gott verspricht uns ewiges Leben mit ihm. So verheißt es sein Wort.

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ (Römer 8,28)

„Und die Welt mit ihren Begierden vergeht; doch wer so handelt, wie Gott es will, wird für immer leben.“ (1. Johannes 2,17)

 

Grund 2: Wie wir uns selbst lieben bestimmt unsere Nächstenliebe – und umgekehrt

Die Formulierung „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ beschreibt, was wir in Jesus’ Bergpredigt und an vielen anderen Stellen in der Bibel wiederfinden: Die sogenannte goldenen Regel.

„Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 7,12)

Die Liebe, die wir zu uns selbst haben und die jedem Menschen in gewissem Maße innewohnt, ist der Maßstab für die Liebe, die wir zu unseren Nächsten haben sollten. Und, was gerne vergessen wird, die Liebe zu unseren Nächsten ist wiederum der Maßstab für die Liebe zu uns selbst. So lesen wir es in der Bibel am Beispiel der Liebe eines Ehemannes zu seiner Frau:

„Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.“ (Eph 5,28b)

Die Nächsten- und Selbstliebe gehen Hand in Hand einher. Wir können andere nicht lieben, wenn wir uns selbst verachten und wir können andere nicht verachten, wenn wir uns selbst lieben. Wir sind alle Menschen – fehlbar, aber von Gott geliebt. Und damit kommen wir schon zum letzten Grund …

 

Grund 3: Ich bin von Gott geliebt – und mein Nächster auch

Wenn es dir an Selbstliebe fehlt oder du dich gering schätzt, ist das keine Tugend oder gar Demut – es ist schlichtweg falsch und eine Beleidigung gegenüber deines Schöpfers. Gott sagt uns selbst in der Bibel, dass wir wunderbar gemacht sind und dass er uns so sehr liebt, dass sogar alle Haare auf unserem Kopf gezählt sind. Ja, er kennt uns schon vor Beginn unserer Zeit und liebt uns doch so sehr, dass er für uns alle am Kreuz gestorben, als wir noch Sünder waren.

„Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!“ (Psalm 139,13–14)

„Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.“ (Matthäus 10,30)

„Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8)

Wie kannst du dich selbst verachten, wenn du diese Wahrheiten kennst? Wie kannst du deine Nächsten nicht lieben, wenn du weißt, dass dein Schöpfer sie liebt?

 

Bibelvers-Wallpaper für August ♥

Was wäre solch eine Ermutigung zu Beginn eines neuen Monats ohne den entsprechenden Bibelvers-Wallpaper? Vermutlich nur flüchtig gelesen und direkt wieder vergessen. Um dem entgegegen zu wirken, möchte ich euch heute wieder einige Wallpaper schenken. Die Wallpaper stehen zum kostenlosen Download bereit und dürfen unter Beachtung der Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0 DE) gerne genutzt und geteilt werden. ♥ Viel Freude damit!

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3:4 für iPad & Tablet hell // dunkel
16:9 für Macbook & Desktop hell // dunkel

 

Eure Daniela ♥ Gott mit euch!

Manchmal weiß man einfach nicht so recht, wo man hin möchte. Man sitzt in einem Status Quo fest, ist unzufrieden, kommt aber auch nicht raus, um etwas zu verändern. Manchmal kann man nichts verändern – oft will man aber auch nichts verändern, weil Veränderungen immer unbequem sind. Sie strengen an, fordern Mut und Durchhaltevermögen. Als die bequemere Variante erscheint einem dann oftmals der Rückzug, gar die völlige Resignation. Back to the roots. Oder back ins Bett. Netflix an und die nervtötende Realität ausblenden.

 

Luxusprobleme?

Um mal ehrlich zu sein: Ich habe in den letzten Wochen viele Tage im Bett verbracht – oder abends vor meinem Laptop – und habe versucht, vor der Realität davon zu laufen. Das mag dramatisch klingen … war es eventuell auch. Doch leicht war und ist diese Phase nicht. Sorgen über mein Auto (meine geliebte Klapperkiste, die leider öfters Probleme macht), Gedanken über die berufliche Situation, Zweifel an den Zukunftsplänen, Enttäuschung über getroffene Entscheidungen und Herzschmerz um Menschen, die man vermisst. Probleme, die wie Luxus klingen.

Doch leider belächelt man heutzutage viel zu schnell diese sogenannten „Luxusprobleme“. Schließlich sind sie eine Konsequenz des Lebens im wohlhabenden Westen und man müsste dankbar dafür sein, sich überhaupt damit herumschlagen zu dürfen. Aber diese Probleme sind wesentlich mehr als eine Folge oder das Resultat von Luxus. Sie sind eine schwere Last – genau wie jedes andere Problem und jede andere Sorge, die wir als Menschen haben können.

 

»Überlasst all eure Sorgen Gott …«

Und Lasten liegen uns manchmal unwahrscheinlich schwer auf den Schultern, drücken uns hinunter; so tief, dass wir beinahe den Erdboden berühren und kriechen müssen. Wir trauen uns nicht einmal, irgendeinen Schritt in eine bestimmte Richtung zu unternehmen, weil wir so gelähmt von Sorgen und Ängsten sind. Aber ich muss mich selbst immer wieder daran erinnern, dass das nicht meine Aufgabe ist. Das leidige Ursprungsproblem bei Sorgen ist nämlich, dass wir selbst immer wieder den Problemlöser spielen wollen, anstatt zu akzeptieren, dass nicht alles unserer Entscheidungsgewalt obliegt. Ja, in vielen Dingen fordert Gott uns auf, zu handeln und mit seiner Weisheit Entscheidungen zu treffen. Aber zuerst müssen wir auf ihn vertrauen und seine Hilfe erbeten. Von ihm kommt Weisheit, er schenkt Mut und nimmt uns die Sorgen. Mit einem klaren Blick lässt es sich wesentlich einfacher leben und Entscheidungen treffen. Wir sollen nicht aus uns heraus handeln, sondern durch seine Kraft. Versteht ihr, wie erleichternd diese Botschaft ist? Hey, wir dürfen die Sorgen loslassen. Nein, nicht nur loslassen – Luther schreibt, wir dürfen sie sogar auf Gott werfen! Und warum? Weil er sich um uns sorgt – nicht erst, nachdem wir ihm unsere Sorgen überlassen haben, sondern die ganze Zeit. Sich an Sorgen zu klammern ist vollkommen überflüssig, weil er sich kümmert. Glaubt ihr das? Dann vertraut auf Gott, besprecht eure Sorgen mit ihm im Gebet und geht seinen Wegen nach.

»Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!« – 1.Petrus 5,7

 

Loslassen und nach vorne schauen

Ich möchte dich ermutigen, mit mir nach vorne zu schauen und nicht vor den Sorgen und Problemen des Alltags zurück zu schrecken. Manch ein Berg erscheint unerklimmbar, aber mit dem richtigen Partner ist selbst ein Mount Everest kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Lass einfach die Sorgen los, die dich fesseln und hinunterziehen. Sei frei und flieg – sei ein Vogel mit Flügeln der Freiheit.

 

Wallpaper für dein Smartphone

Da ich diesen Artikel heute relativ spontan geschrieben habe, weil Gott mir diese Worte aufs Herz gelegt hat, habe ich nicht viel vorbereiten können. Allerdings habe ich zu eurer und meiner eigenen Ermutigung dennoch einen kleinen Wallpaper zur Verwendung auf dem Smartphone gezaubert. Wenn ihr also Freude daran habt, dürft ihr ihn euch gerne herunterladen und mit euren Freunden teilen. ♥ Be free & share love!

 

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Eure Daniela ♥

Der Blick auf den Kalender bestätigt: Ein weiteres Jahr neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Ein Jahr – das sind 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage, 8760 Stunden und 525600 Minuten. Unglaublich viel Zeit, wenn man genauer darüber nachdenkt. Zeit voller Freude und Leid, voller spannender Erlebnisse und voller Erinnerungen. In einem Jahr kann viel geschehen: Wir verändern uns, entwickeln uns weiter und beginnen etwas Neues, wir sammeln Erfahrungen, beweisen Mut und lernen dazu. Doch so viel Zeit auf der einen Seite vergangen zu sein scheint, so wenig Zeit ist uns auf der anderen Seite geblieben, um all das zu realisieren und bewusst zu erleben.

 

Lebst du schon?

Eine wichtige Frage, die mir in den vergangenen Tagen häufig in den sozialen Medien begegnete und mich zum Nachdenken gebracht hat, ist: Hast du im vergangenen Jahr deinem Leben einfach 365 weitere Tage hinzugefügt oder hast du diesen 365 Tagen Leben hinzugefügt? Und ich muss gestehen, an manchen Tagen zog mein Leben einfach so an mir vorbei – ich führte ein Leben auf der Überholspur. Immer unterwegs, immer im Stress, immer in Action – bereit, mich in Menschen und Projekte zu investieren, für die mein Herz brannte. Doch, was ich dabei vergaß, ist, dass ein Tag nun einmal nur 24 Stunden und ein ganzes Jahr nur 365 Tage hat. Ich lud mir so viel Verantwortung auf, wollte so vieles aus eigener Kraft schaffen und bewältigen – ich wollte eine „One Woman Army“ sein, die ihren eigenen Weg geht.

 

Wege ändern dich.

Doch ich darf voller Freude sagen, dass wir einen großen Gott haben, der sich nicht zu schade ist, ganz persönlich in mein und dein Leben einzugreifen. Er nimmt uns und unser Leben an die Hand, wenn uns alles zu entgleiten droht oder wir kurz vor einer Bruchlandung stehen. „Der Mensch plant seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte“ – Sprüche 16,9. Dieser Vers trifft den Nagel auf den Kopf. Ich kann meine Wege noch so akribisch planen, der Herr wird mit mir dennoch seine Wege gehen: Weil es die besseren Wege sind – weil es die Wege sind, die mich verändern und voranbringen. Im vergangenen Jahr durfte ich diese Erfahrung (Gott sei Dank!) sehr oft machen. Angefangen bei meinen Zukunftsplänen bezüglich meines Arbeitsplatzes und der Bibelschulzeit bis hin zu meinen Freunden, meiner Familie und der Liebe. Kein Bereich blieb verschont.

 

Selbsterkenntnis.

Ich bin unglaublich dankbar dafür, was Gott im vergangenen Jahr in meinem Leben gewirkt hat – und vor allem wie er mich verändert hat und es auch 2018 weiterhin tun wird. Ich durfte 2017 sehr viel über mich dazu lernen: Für welche Dinge mein Herz brennt, wo meine Begabungen liegen, die der Herr mir geschenkt hat, und wie ich Licht sein kann. Aber ich habe leider ebenso erkennen müssen, welche Sünden ich mit mir herum trage: Menschenfurcht, Habgier, Selbstsucht, Egoismus, schlechte Begierden, Misstrauen. „Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung“ heißt es in einem Sprichwort so schön. Und damit beginnt es tatsächlich – erst wenn wir uns unsere Sünden eingestehen und sie vor Gott bekennen, können wir Kraft schöpfen, um dagegen anzukämpfen.

 

Seid stark und habt Mut!

Die letzten Monate des Jahres 2017 waren vor allem vom Thema Mut geprägt. Ich musste mich nicht nur an meinem Arbeitsplatz projektbedingt damit auseinandersetzen. Auch in meinem geistigen Leben war das Thema durch Predigten und viele Gespräche omnipräsent. Für mich ist Mut zu einem Synonym für Gottvertrauen geworden. „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ sagt Kant – ich bin noch viel mutiger, denn ich vertraue auf Gottes Weisheit und darauf, dass Gott es gut machen wird.

Ich darf einfach ins kalte Wasser springen, wenn der Herr mit mir geht, und darf darauf vertrauen, dass er mich in seinen warmen, liebevollen Händen halt. Ich darf sicher sein, dass wenn der Teufel mich mal wieder anfechtet, ich jederzeit den Herrn um Hilfe bitten kann, und er mich vor ihm rettet. „Not today, Satan!“ ist ein starker Satz, den ich in den vergangenen Monaten gelernt habe. Nein, nicht heute, Satan – nicht heute, nicht morgen, nie wieder. Der Tod ist besiegt, die Sünde bekämpft, und der Sieg gegen den Teufel errungen. Danke, Herr! Halleluja! ??

 

BRAVE – Gratis-Wallpaper für 2018

Ich gehöre zu den Menschen, die sich alle Jahre wieder neue Vorsätze fassen und versuchen, das Jahr mit „positive vibes“ und Elan zu starten. Seit nun mehr drei Jahren (2018 ist das dritte Jahr) fasse ich meine Vorsätze immer unter einem bestimmten Jahresmotto zusammen – oder wie es auch gerne genannt wird: das Wort des Jahres. 2016 war mein Wort „Zielstrebigkeit“, das Jahresmotto-Lied dazu war „Determinate“ von Lemonade Mouth (please don’t judge me – Disney-Band). 2017 sollte unter dem Motto „Liebe“ stehen. Und 2018 ist mein Wort des Jahres „Mut“ mit passendem Soundtrack von Moriah Peters: „Brave“.

Seitdem ich das Lied im Juni entdeckt habe, ist es nicht mehr wegzudenken aus meiner Playlist. Immer, wenn es mir schlecht geht, ich den Mut verliere, der Teufel mich anfechtet oder andere Umstände meinen Mut und mein Gottvertrauen ins Schwanken bringen wollen, höre ich mir dieses Lied an und bin gefestigter. Es erinnert mich an die Worte, die Gott zu uns sagt: „Seid stark und habt Mut, die ihr Jahwe vertraut!“ (Psalm 31,25) oder „Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“ (Josua 1,9). Wie groß ist unser Gott! ♥

»None go with me, Still I’ll follow. Through the joy, And through the sorrow.
Cross before me, World behind me. There’s no turning back.
I’ll fight like a soldier, rise like a warrior, won’t stop till the final day.
I want to be stronger, gonna be bolder, look up and I see the way.
You make me brave!« – Moriah Peters

Und passend zu diesem mutmachenden Song und den beiden Bibelversen gibt es wieder einen neuen Wallpaper für euch. So könnt ihr ermutigt ins neue Jahr 2018 starten. ? Lasst mir doch ein Feedback da – ich freue mich! ?

 

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Einen gesegneten Start ins neue Jahr,
eure Daniela

1. Dezember – das Datum, das 75 % aller Menschen einen großen Schrecken einjagt. „Huch, ja ist denn schon Weihnachten? Wo ist die Zeit geblieben? Sind schon 11 Monate rum!?“ Die restlichen 25 % der Menschen warten vermutlich schon seit Oktober sehnsüchtig darauf, dass es gesellschaftlich akzeptiert ist, öffentlich Weihnachtslieder zu hören. Mit dem 1. Dezember beginnen für viele die stressigsten vier Wochen des gesamten Kalenderjahres – gespickt mit Vorweihnachtsstress an der Arbeit, Geschenkesuche und Weihnachtsmarktexpeditionen mit ach so netten Menschen, die sich immer zu Weihnachten wieder treffen wollen. (Kennt ihr doch bestimmt, oder?) Da kann selbst einem hartgesottenen Weihnachtself jegliche Freude vergehen.

Doch statt wie in jedem Jahr Trübsal zu blasen und in dem tiefer werdenden Strudel aus Stress und Freudlosigkeit zu versinken, ist es genau jetzt an der Zeit, dem Ganzen den Kampf anzusagen. Stress abbauen, sich motivieren und wieder Freude in der Adventszeit finden! Dank einer Predigt von Stefan Vatter habe auch ich meine Motivation wiedergefunden. Wie das geht? Hier kommt der Plan:

 

1. Entscheide dich für die Freude

Freude ist in erster Linie eine bewusste Entscheidung. Wenn wir uns für Gott und seine Zusagen entscheiden, wird er uns durch den Heiligen Geist Freude schenken – komme was da wolle. Wir sind dazu berufen, uns zu freuen. Wenn wir uns nicht freuen, sollten wir uns hinterfragen: Warum? Wer regiert und vereinnahmt mein Herz so sehr, dass ich mich nicht an meinem Gott freuen und ihm vertrauen kann? In Römer 12,21 schreibt Paulus: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!“ Was für eine Kampfansage!

Manchmal drehen wir uns selbst im Kreis und lassen uns von schlechten Gedanken und dem bösem Einfluss des Teufels runterziehen. Aber es ist nie aussichtslos – wir kämpfen einen Kampf, aus dem wir als Gewinner hervorgehen werden, wenn wir Gott mit uns kämpfen lassen. Dann erscheint der wohl berühmteste Vers zur Freude auf einmal wesentlich einfacher: „Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! […] Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht!“ (Phil 4,4.8)

*Funfact: Wusstet ihr, dass es weit über 700 Bibelstellen gibt, die von „Freude“ (in welcher Art und Weise auch immer) sprechen? Krass, oder? Gott ist die Freude also anscheinend echt wichtig.

 

2. Lege überflüssige Lasten ab

Wir sind Meister darin, mit schweren Lasten beladen herum zu laufen und uns mit Sorgen umher zu quälen. Doch die traurige Wahrheit ist, dass wir uns (die meisten) Lasten selbst auferlegen und uns dadurch überflüssige Sorgen bereiten. Insgesamt sind vielleicht ein Drittel aller Lasten tatsächliche Lasten, die Gott uns gegeben hat. Die restlichen zwei Drittel der Lasten sind unnötig: Verantwortung, die wir uns selbst genommen haben und Lasten, die wir anderen nachtragen und nicht loslassen können.

Im selben Abschnitt wie der Aufruf zur Freude stehen auch folgende Verse: „Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“ (Phil 4,6-7) Wenn wir diesen Schritt gehen und all unsere Sorgen vor Gott bringen, wird er unseren Herzen Frieden schenken und unsere Gedanken vor den schlechten Sorgen bewahren. Weil er für uns sorgt. Jederzeit.

 

3. Nutze das Gebet als Quelle der Freude

In unseren Gebeten sieht es manchmal leider genauso trostlos aus wie in unserem restlichen Lebenswandel. Wenn sich unsere Gedanken um Sorgen und Lasten drehen und wir uns nicht an Gott erfreuen können, drehen sich auch unsere Gebete darum. Ein Dung aus Trost- und Freudlosigkeit. Doch Jesus lehrt es uns anders: Wenn wir uns nach Oben, zu unserem himmlischen Vater, ausrichten und zu allererst ihn preisen, uns an ihm erfreuen, dann werden wir eine unermessliche Quelle der Freude haben. Das beste Beispiel ist das „Vater Unser“.

»Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.« (Matthäus 6,9-13)
Zuerst loben und preisen wir Gott (↑ Fokus auf Himmlisches), dann bitten wir und bringen unsere Sorgen vor Gott (↓ Fokus auf Irdisches), zu guter letzt lobpreisen wir wieder Gott (↑ Fokus auf Himmlisches). Wir können nicht freudlos werden, wenn wir uns auf Gott ausrichten – denn er ist der Grund unserer Freude, der Grund unserer Dankbarkeit. Er hat sich für uns geopfert, um uns dreckigen und sündigen Menschen das ewige Leben zu ermöglichen. AMEN! ?

 

4. Nimm Geschenke an

Wie mit den Weihnachtsgeschenken, so ist es auch mit dem Geschenk des ewigen Lebens. Wenn du das Geschenk nicht richtig annehmen kannst, und stattdessen immer wieder versuchst, durch gute Taten und Werke einen Ausgleich zu erwirtschaften, wirst du dir zusätzliche Lasten aufbürden. Danke Gott doch einfach dafür und versuche, diesem Dank durch deine Freude in der Welt Ausdruck zu verleihen. (Dann wirst du sogar lernen, Weihnachtsgeschenke mit einem freudigen Danke anzunehmen. ?)

 

 

Freude schenken – Gratis-Wallpaper

Und da wir gerade schon beim Thema „Freude schenken“ (oder „Geschenke annehmen“) sind, habe ich heute für euch wieder mal Gratis-Wallpaper für all eure liebsten technischen Geräte im Gepäck. Yay! Im superduper Weihnachtsdesign und mit classy Elementen kommen sie diesmal daher – doch der Kern bleibt der Bibelvers.

»Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.« — Lukas 2,11

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der lieben Amrei T. bedanken, die sich mit den Sternen künstlerisch an diesen Wallpapern beteiligt hat. (Danke, Gott, dass du uns Menschen so mannigfaltig begabst! ?) Wir hoffen, euch mit diesen Wallpapern eine kleine Freude schenken zu können. ♥️? Schreibt mir doch, wenn ihr die Wallpaper verwendet – wir würden uns mega freuen!

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iPhone-/Smartphone-Wallpaper:

Diese Wallpaper stehen euch zum kostenlosen Download bereit. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um urheberrechtlich geschütztes Material handelt und dieses nicht zum Weiterverkauf bestimmt ist.

 

#lichtan – Weihnachtsserie 2017

Ich bin in den vergangenen Monaten zu einer eher zurückhaltenden Schreiberin geworden (unter anderem aufgrund des eben beschriebenen Stresses), doch für den Dezember habe ich mir vorgenommen, eine kleine Weihnachtsserie getreu dem Motto #lichtan zu starten (und die ich hoffentlich durchziehen werde ?).

In der Serie wird es Artikel mit hilfreichen Tipps geben, wie man Licht sein und Freude weitergeben kann, sowie Artikel, die euch das Licht der Welt – unseren Herrn Jesus – näher vorstellen und darüber hinaus noch evangelistischen Inhalt bieten. Schaut in den kommenden Tagen doch einfach wieder mal rein! ? Ich freue mich über euer Feedback.

 

Liebste Grüße,
eure Daniela

Wisst ihr eigentlich, wie schwer es ist, einen Artikel zum Thema Modesty einzuleiten, ohne dabei zu klingen, als ob man die nächste Generation der „Rock & Zopf-Träger“ beschwören oder das Sacktuch als modisches Accessoire etablieren möchte? Genau vor diesem Problem stand ich in den vergangenen Tagen, an denen ich an diesem Artewikel geschrieben habe. Die Einleitung entscheidet über Weiterlesen oder Wegklicken – und eventuell sogar über Verlust und Gewinn von Erkenntnis. Daher möchte ich in dieser Pre-Einleitung schon einmal die wichtigsten Punkte festhalten: Es soll nicht um Röcke & Zöpfe gehen. Wir müssen uns auch kein Sacktuch überwerfen. Und vor allem: Es geht einzig und allein um Gott. Darum lohnt es sich für dich, diesen Artikel zu lesen. Enjoy! ♥

 

Warum mir das »Project Modesty« wichtig ist

Den Anstoß zum Nachdenken über das Thema „Modesty“ (engl. für „Schamhaftigkeit, Sittsamheit“) gaben mir vor einigen Monaten zwei junge amerikanische Bloggerinnen. Ich bin durch Zufall auf ihren christlichen Blog GirlDefined gestoßen und wurde in einem Artikel auf das Thema „Modesty“ aufmerksam gemacht. Mir hat der Begriff anfangs kaum etwas gesagt – also beschloss ich, zu recherchieren und dem Thema weiter auf den Grund zu gehen. Gefunden habe ich ein unermesslich großes Repertoire an christlichen Artikeln, Büchern und Videos über das Thema, das in meinem bisherigen Leben kaum eine Rolle spielte. Klar, ich wusste, wie ich mich als Christin zu kleiden hatte – aber wirklich bewusst Gedanken gemacht hatte ich mir nie über dieses Thema. Bis zu jener Zeit. Ich las ihre Artikel aufmerksam durch, verfolgte ihre Videos und dachte über mich, meine Kleidung und meine Motivation nach.

Mit der Zeit wurde mir das Thema so wichtig, dass ich den Wunsch hatte, andere junge Frauen und Christinnen ebenso zu ermutigen, nach einem gottgefälligen Kleidungsstil zu streben. Aber auch selbst in die Bibel zu schauen, um den eigenen Kleidungsstil, bestimmte Kleidungsstücke und -gewohnheiten daran zu prüfen, war mir ein Anliegen. Ganz einfach aus dem Grund, dass wir den Herrn in unserer Kleidung verherrlichen und ein Licht in der Welt sind. ☺ Somit war die Idee geboren und das »Project Modesty«* konnte beginnen.

*Anmerkung: »Project Modesty« nennt sich auch das ursprünglich von GirlDefined gegründete Projekt, um die biblische Idee von gottgefälliger Kleidung bekannt zu machen. Ich greife diesen Namen auf, weil meine Idee auf ihrem Blog beruht und starke Inspiration darin fand. Außerdem klingt es auf Deutsch wenig ästhetisch (etwa: „Projekt Schamhaftigkeit“). ?

 

Gemeinsam zur Ehre Gottes kleiden

Nachdem nun also die Idee geboren war, machte ich mir Gedanken zur Umsetzung: Wie kann man es schaffen, dieses Thema so zu veranschaulichen, dass sowohl die biblische Wahrheit als auch die praktische Anwendung deutlich wird? Ich darf von Gnade sprechen, dass ich liebe Mädels in meiner Gemeinde habe, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben. (Ein fettes SHOUTOUT an euch, ihr Lieben! ♥ DANKE!) Wir haben am letzten Juli-Wochenende gemeinsam mit anderen Mädels in unserer Gemeinde übernachtet und den nächsten Tag zusammen verbracht. Nach einem leckeren Frühstück haben wir Lieder gesungen (unter anderem „Kommt, stimmt doch mit uns ein“ – I love it!) und uns im Anschluss in das Thema Modesty geschwungen, welches wir gemeinsam erarbeitet haben. Ich staune über Gottes Gnade! Wir hatten eine super Gemeinschaft und mega ermutigenden Austausch. ?
Am nachfolgenden Sonntag haben wir uns dann nach dem Gottesdienst getroffen, um gemeinsam Fotos und Videos für den praktischen Teil aufzunehmen. Die Ergebnisse dieses Tages könnt ihr im kommenden Artikel sehen – ihr dürft gespannt sein! ?

In diesem Artikel soll es aber um die Ergebnisse des Samstags gehen: Die fünf Gründe, warum wir uns zur Ehre Gottes kleiden. Um euch nicht länger mit dem Vorgeplänkel aufzuhalten, würde ich sagen, stürzen wir uns endlich ins Thema. Let’s go! ?

 

 

Grund 1: Weil unsere Kleidung ein Sinnbild für das Evangelium ist

Der erste Grund ist wohl das K.O.-Argument – ganz sicher. Während ich mich immer intensiver mit diesem Thema beschäftigte, kam ich nicht mehr aus dem Staunen heraus, als ich durch einen Blogartikel von GirlDefined erkannte, dass wir unsere Kleidung wegen der Sünde Adams und Evas tragen. Unsere Kleidung ist ein Sinnbild für das Evangelium – denn die Sünde machte Blutvergießen notwendig.

Ohne Sünde würden wir keine Kleidung benötigen:

„Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.“ (1.Mose 2,25)

Gott erfand Kleidung als wir in Sünde fielen. Unsere Kleidung spiegelt also die Not für einen Retter wider, weil mit der Sünde auch die Scham kam, da wir nicht mehr sündlos waren:

„Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze. […] Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.“ (1.Mose 3,7+21)

Gott tötete für Adam & Eva ein Tier und vergoss sein Blut als Zeichen, dass sie Vergebung brauchten – die Feigenblätter reichten nicht aus:

„[…] und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ (Hebr 9,22)

 

Grund 2: Weil Gott unseren Körpern Wert gibt

Ich glaube, der zweite Grund dürfte ziemlich offensichtlich sein. Kaum eine Frau kennt nicht den berühmten Psalm 139 oder hat ihn gar am Garderoben-Spiegel hängen. Doch so floskelhaft es klingen mag: Gott schenkt dir und deinem Körper Wert, er hat dich wunderbar gemacht. Deshalb solltest du deinen Körper bedecken.

Wir sind wunderbar gemacht:

„Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!“ (Psalm 139,14)

„Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ (Epheser 2,10)

Dein Körper ist nicht dazu gedacht, von jedem „konsumiert“ zu werden:

„Deine Quelle sei gesegnet, und freue dich an der Frau deiner Jugend! Die liebliche Hindin, die anmutige Gemse, ihr Busen soll dich allezeit sättigen, von ihrer Liebe sollst du stets entzückt sein!“ (Sprüche 5,18-19)

Unsere Körper sind die Tempel Gottes. Wir sind teuer erkauft durch das Blut Christi – somit gehören wir nicht uns selbst. Doch Vorsicht: Was bringt ein schönes Äußeres (also eine schöne Außenseite des Tempels), wenn das Innere unschön ist? Ganz nach dem Motto: „außen hui, innen pfui“. Darum sollten wir bestrebt sein, nicht nur von Außen sondern auch von Innen schön zu sein, und uns mit der richtigen Motivation zur Ehre Gottes zu kleiden.

„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!“ (1.Korinther 6,19-20)

 

Grund 3: Weil es ein Gottesdienst ist und Gott verherrlicht

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir in einer bzw. mehreren Jugendstunden meiner Gemeinde darüber gesprochen haben, worauf unser Handeln hindeuten sollte. Wir haben dazu damals eine Pyramide aufgemalt und unterschiedliche Aspekte beleuchtet. Das wichtigste war aber, dass „Ehre Gottes“ ganz oben steht. Wir sollen Gott in unserem Leben – in allem, was wir tun – verherrlichen. Das ist wahrer Gottesdienst und wahre Liebe dem Herrn gegenüber.

„Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst!“ (Römer 12,1)

„Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kolosser 3,17)

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes!“ (1.Korinther 10,31)

 

Grund 4: Weil wir kein Anstoß für andere sein sollen

Kommen wir nun zu einem höchst interessanten und diskutierfreudigem Punkt: Wir sollen mit unserer Kleidung kein Anstoß für andere sein. Wenn du sofort an deine Brüder im Herrn denkst – Chapeau! – allerdings sind die Männer nur ein Teil der „anderen“. Das Wort umfasst nicht nur Männer, sondern einen jeden, der dein Nächster ist: und somit auch Frauen. Bevor ich zu sehr auf die praktische Anwendung eingehe, inwiefern wir für wen ein Anstoß sein können (da gibt es allerlei Wege – leider), möchte ich diese Frage auf den nächsten Artikel vertrösten. Wichtig ist lediglich, zu wissen, dass es Gottes Wille ist, für andere kein Anstoß, kein Grund zum Fallen, Sündigen oder Ärgern zu sein.

„Darum lasst uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, dass dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird!“ (Römer 14,13)

 

Grund 5: Weil wir uns nicht selbst entblößen sollen

Diesen Punkt kann man als Ergänzung oder Erweiterung der Gründe 1 & 2 sehen. Dennoch möchte ich ihn nicht übergehen. Denn in der Bibel lesen wir ganz klar und sehr oft darüber, dass es eine Strafe oder Demütigung war, nackt bzw. teilweise unbekleidet zu sein. Alttestamentliche Priester durften sogar nicht einmal mit unbekleideten Beinen vor den Herrn treten, weil es eine Schande war.

„Und du sollst deinem Bruder Aaron heilige Kleider anfertigen zur Ehre und zur Zierde. […] Und du sollst ihnen leinene Beinkleider machen, um das Fleisch der Blöße zu bedecken, von den Hüften bis an die Schenkel sollen sie reichen. Und Aaron und seine Söhne sollen sie tragen, wenn sie in die Stiftshütte hineingehen oder wenn sie dem Altar nahen, zum Dienst am Heiligtum, damit sie keine Schuld auf sich laden und nicht sterben müssen.“ (2.Mose 28,2.42-43a)

Blöße und Nacktheit als Strafe:

„Weil du dem Herrn, deinem Gott, nicht gedient hast aus Freude und Dankbarkeit dafür, dass alles in Fülle da war, musst du deinen Feinden dienen, die der Herr gegen dich ausgesandt hat. Hunger und Durst wirst du leiden, nackt sein und nichts mehr haben. Er legt dir ein eisernes Joch auf den Nacken, bis er dich vernichtet hat.“ (5.Mose 28,47-48)

 

Project Modesty – ein Wallpaper zur Erinnerung

Als kleines Special für diesen Artikel erhaltet ihr ein paar schöne, zum Thema gestaltete Wallpaper für all eure liebsten technischen Geräte. ? Ich hoffe, dass sie euch erfreuen und das Thema somit in Erinnerung bleibt und ihr weiterhin ermutigt werdet, Gott mit eurer Kleidung zu ehren. Have fun! ?♥

Download

Macbook-/Desktop-Wallpaper:

iPad-/Tablet-Wallpaper:

iPhone-/Smartphone-Wallpaper:

Die Wallpaper könnt ihr euch kostenlos herunterladen. Bitte beachtet dabei, dass es sich hierbei um urheberrechtlich geschütztes Material handelt und dieses nicht zum Weiterverkauf bestimmt ist.

 

Eure Daniela ♥

„Ostern ist ein rein kommerzieller Feiertag geworden“, „Ich liebe die vielen bunten Eier an Ostern“ oder „Mit Ostern beginnt der Frühling erst so richtig“. Bestimmt kennst du solche Aussagen. Ich glaube, man könnte diese Liste noch beliebig fortführen und ein Bullshit-Bingo daraus basteln – so typisch sind sie. Alle Jahre wieder feiern wir Ostern, sitzen mit unseren Liebsten zusammen, essen Eier, genießen (wenn’s gut läuft) das herrliche Frühlingswetter und beschenken uns manchmal sogar. So ein bisschen wie an Weihnachten. Nur dass an Weihnachten eigentlich jeder Mensch weiß, warum es gefeiert wird. Doch an Ostern stehen viele fragend in den Supermärkten und Einkaufsläden und wundern sich über das große Aufgebot an Eiern und Süßwaren samt Hasen- und Kükenmotiven. „Was soll das alles eigentlich?“ ist keine seltene Frage.

Falls du ebenfalls keinen Peil hast, was der ganze Trubel um Ostern eigentlich soll, möchte ich dir vier Gründe nennen, warum Ostern tatsächlich gefeiert wird.

 

Weil Jesus für dich gekreuzigt wurde

Was wäre geschehen, wenn Jesus nicht für dich am Kreuz gestorben wäre? Warum musste Jesus überhaupt am Kreuz sterben? Ganz einfach: Weil ohne den Kreuzestod Jesu das gesamte Osterfest sinnlos wäre. Jesus ist für dich gestorben, wurde gequält und musste unendlich viel Leid ertragen, damit er für deine Schuld bezahlen kann. Du bist schuldig, weil alle Menschen schuldig sind. Kein Mensch ist vor Gott gerecht – das ist seit Adam und Eva so. Wir alle benötigen Vergebung, damit wir eine Beziehung zu ihm führen können. Oder anders ausgedrückt: Weil Jesus dich so sehr liebt, dass er nicht möchte, dass du in der Ewigkeit ohne Gott leben musst, sondern mit ihm ewiges Leben hast, hat er die Strafe auf sich genommen, die du verdient hättest. Er hat für dich am Kreuz die Sünde und den Tod überwunden, und die Auferstehung dadurch möglich gemacht.

 

Weil Jesus für dich auferstanden ist

Doch wir feiern Ostern nicht, weil Jesus gestorben ist. Ganz im Gegenteil: Wir feiern Ostern, weil Jesus lebt. Ja, er ist wahrhaftig auferstanden und hat den Tod überwunden. Jesus wurde gekreuzigt und lag drei Tage lang im Grab, doch am letzten Tag wurde er von Gott auferweckt. Endgültig und für immer. Nicht etwa wie Lazarus, der, nachdem Jesus ihn von den Toten zurück ins Leben geholt hatte, irgendwann sterben musste (siehe Joh 11). Nein, Jesus wurde ein für alle Mal auferweckt. Er lebt – damals, heute und in Ewigkeit.

 

Weil Jesus für deine Schuld bezahlt hat

Würde es nicht ausreichen, wenn Gott dir deine Schuld einfach vergibt und mal „ein Auge zudrückt“, weil er dich liebt – so dass alle einfach happy sein und in Ewigkeit leben können? Leider ist das nicht so einfach … weil Gott die vollkommene Gerechtigkeit ist und der Teufel die Menschen vor Gott anklagt (Offb 12,10), muss Gott richten. Weil er aber ein liebender Gott ist, richtet er Jesus an unserer Stelle. Um für die Schuld all jener Menschen, die an ihn glauben, zu büßen, damit diese der gerechten Strafe Gottes entgehen. Und als Beweis dafür, dass die Sünde und der Tod ihre Macht verloren haben, und Jesus sie besiegt hat. Und diesen Sieg feiern wir an Ostern. Wer sich für Jesus entscheidet, ihm seine Schuld bekennt, dem vergibt er und erfüllt somit seine Zusage: „Weil ich lebe, werdet auch ihr leben“ (Joh 14,19).

 

Weil Jesus das Lamm Gottes ist

Das ist die Antworte auf alle Fragen – die Antwort, die alle anderen Aussagen ineinander vereint und erklärt. Warum musste Jesus für uns sterben, warum ist er wieder auferstanden, und warum hat er für unsere Schuld gebüßt? Ganz einfach: Weil er das Lamm Gottes ist. Weil Gott die Gerechtigkeit ist und unsere Schuld – keine einzige unserer Sünden – ungestraft lassen kann, muss er Sünde bestrafen. Doch weil er uns liebt, bestrafte er Jesus für unsere Schuld. Er, der komplett sündlos war. In der Bibel lesen wir:

Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
Jesaja 53,5–7

Schon die alten Israeliten zu Zeiten Moses mussten ein Lamm opfern, um nicht von der Bestrafung heimgesucht zu werden, die den Ägyptern zu teil werden sollte (siehe 2. Mose 12). Und auch im Laufe der Geschichte musste das Volk immer wieder makellose Lämmer opfern, die für ihre Schuld sühnten. Jesus nahm die Rolle des Lammes ein. Gott höchstpersönlich opferte sich zur Rettung seiner geliebten Kinder, uns Menschen. Was Jesaja prophezeit hatte, bestätigte Johannes, der Täufer, im Neuen Testament: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ (Joh 1,29). Es ist wahr: Er starb, auferstand und nahm uns unsere Schuld. Halleluja! ??

 

Und was bedeutet Ostern für dich?

Ich habe einige meiner Freunde gefragt, was für sie persönlich Ostern bedeutet. Ihr könnt sie weiter unten nachlesen ☺️ Jetzt frage ich dich: Was bedeutet Ostern für dich? Eventuell bringen dich ihre Antworten weiter zum Nachdenken.

  • „Für mich ist Ostern eine Erinnerung an das Geschenk, welches wir erhalten haben, als Jesus, das Lamm Gottes all unsere Sünden auf sich genommen hat am Kreuz und er, der HERR,  gesiegt hat durch die Auferstehung. Dass wir, allein durch diese Gnade und Liebe, Vergebung und Frieden mit Gott haben dürfen!“ – Lea (PS: Sie ist die Zeichnerin, die mich beim diesmonatigen Wallpaper mit diesem schönen Lamm-Motiv unterstützt hat – mehr dazu unten ❤️)
  • „Ostern ist die größte Liebeserklärung, die es gibt. Die Frage ist doch: Wer tut so etwas? Wer nimmt Schuld auf sich, obwohl man unschuldig ist? Wer stirbt für Schuld, die jemand anderes getan hat? Das ist etwas, was nur JESUS getan hat. Und das hat er aus Liebe getan. Für dich und für mich. Verstehst du nicht? Kannst du auch gar nicht. Das ist nämlich so groß und gleichzeitig so einfach, dass wir es einfach nicht verstehen können …“ – Ben
  • „Mein Lieblingszitat dazu ist: ‚Es gibt viele Menschen, die ihr Leben für ihren König geopfert haben. Aber es gibt nur einen König, der sein Leben für die Menschen geopfert hat.‘ (Unbekannt) Ostern hat für mich die stärkste Symbolkraft, die die Bibel uns überhaupt bietet. Es gibt Hoffnung für Hoffnungslose. Gott liebt mich in meiner dunkelsten Stunde und nimmt mich an wie ich bin. Das aller beste dabei ist, es ist nicht nur eine Hoffnung für Heute. Es ist auch eine Hoffnung für Morgen und auch für das, was nach dem Morgen kommt.“ – Georg
  • „Auferstehung bedeutet für mich, dass Jesus wahrhaftig Gott ist, weil der Tod ihn nicht halten konnte, dass er ein lebendiger Gott ist und alle, die an ihn glauben, werde eines Tages mit ihm auferstehen… ??“ – Christine
  • „‚Dein lauter Todesruf ist nun mein Siegesschrei.‘ Das ist für mich der Grund zum Feiern. Dank Jesus ein Sieger zu sein. Dieses Zitat zeigt mir das Opfer, aber auch den Gewinn von Ostern. ‚Vollbracht‘ rief Jesus bevor er starb! Danke, Jesus! Der Gerechtigkeit ist genüge getan!“ – Julia
  • „Durch die Auferstehung Jesu aus den Toten und dem somit vollendeten Werk, habe ich die Möglichkeit gerecht vor Gott zu sein. Wer das glaubt, ist von Schuld befreit und darf auf ein unvergängliches Erbe im Himmel warten. Jesus ist Sieger über den Tod!“ – Jennifer
  • ‚Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist eure Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube!‘ (1. Kor 15,14) Da wir an Ostern aber die Auferstehung Jesu feiern, bedeutet es für mich, dass ich einen lebendigen Glauben an einen lebenden Gott habe. Da Christus den Tod besiegt hat, indem er auferstanden ist, wird der Tod auch mich nicht halten können! Denn in Ihm, Christus, werde ich lebendig gemacht werden (1. Kor 15,22).“ – Martin
  • „Jesus ist der Sieger über Tod, Hölle und Teufel. Er selbst sagt: ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben auch wenn er stirbt.‘ (Johannes 11,25) Jesus lebt, mit ihm auch ich. Daran glaube ich!“ – Anna

 

Das Lamm Gottes – ein Wallpaper zur Erinnerung

Zum (Fast-)Abschluss dieses Artikels möchte ich euch noch eine kleine Freude bereiten: Pünktlich zu Ostern gibt es neue Wallpaper für all eure liebsten technischen Geräte kostenlos zum Download. Yay! Das Special Feature: Meine liebe Freundin Lea hat mich hierbei super unterstützt – die Lamm-Zeichnung stammt von ihr, ich habe die Wallpaper gestaltet und durfte ihre Zeichnung hierfür einsetzen. Hamma, wie Gott begabt, oder? ? (Danke dir, Lea! ❤️) Ich hoffe, wir können euch mit diesen Wallpaper-Motiven ermutigen. Sie sollen zur Erinnerung an das Opfer Jesu, seines Sieges am Kreuz und der großen Gnade, die Gott uns zuteil werden ließ, dienen. Viel Freude euch damit! ? Schreibt mir doch, wenn ihr die Wallpaper verwendet – wir würden uns mega freuen!

Download

Macbook-/Desktop-Wallpaper:

iPad-/Tablet-Wallpaper:

iPhone-/Smartphone-Wallpaper:

Die Wallpaper könnt ihr euch kostenlos herunterladen. Bitte beachtet dabei, dass es sich hierbei um urheberrechtlich geschütztes Material handelt und dieses nicht zum Weiterverkauf bestimmt ist.

 

Nachtrag – #darumOstern

Seit Freitag, den 31. März läuft die Social-Media-Kampagne „#darumOstern“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über den wahren Grund von Ostern aufzuklären und in den sozialen Netzwerken ein Zeichen für Gott zu setzen. Jeder kann mitmachen und in den kommenden zwei Wochen vor Ostern sein Profil- oder Titelbild auf den verschiedensten Kanälen wechseln und somit auf Jesus und sein Geschenk aufmerksam machen. Ich persönlich bin begeistert von dieser Aktion und habe auch schon direkt mein Profilbild geändert. Du willst auch mitmachen? Dann schau auf darumostern.de/mitmachen vorbei und hilf, die wahre Oster-Botschaft in den sozialen Medien zu verkündigen. Let your light shine! ?

 

 

Fröhliche Grüße, eure Daniela

Ich glaube, es gibt wenige Themen, die mich so sehr interessieren und zugleich faszinieren wie die Kirchengeschichte. Wenn man sich die vielen Kirchen und Gemeinden in Deutschland einmal genauer anschaut, fällt einem erst auf, was für eine Vielfalt an Glaubensgemeinschaften im Christentum tatsächlich existieren. Da fragt man sich doch, wie das Christentum in Deutschland überhaupt entstanden ist und welche Konfessionen es gibt? Das spannendste an den vielen Glaubensgemeinschaften und Konfessionen ist doch die Tatsache, dass wir uns alle und auf den einen Gott und Vater berufen, an seinen Sohn Jesus Christus glauben und aus der gleichen Bibel lesen.* Dennoch unterscheiden wir uns untereinander teilweise gefühlt wie Tag und Nacht.

*Ich definiere einen Christen als einen Menschen, der sich seiner Sündhaftigkeit bewusst ist und Buße getan hat, der sein Leben Jesus übergeben hat und an Jesu Namen glaubt, und der das Wort der Bibel schätzt und zur Ehre Gottes leben will.

 

Kampf der Konfessionen?

In den Sozialen Medien wird diese Ansicht – dass wir uns alle wie schwarz und weiß unterscheiden – zumindest gerne gefördert ? Teilweise wird sogar mit sehr harten Bandagen dafür gekämpft, dass man bloß nicht mit Konfession XYZ in einen Topf geworfen wird – böse Sünder sind doch die anderen, die nicht die eigene Meinung teilen. Was ich persönlich von diesem „Kampf der Konfessionen“ halte, konntet ihr bereits in meinem letzten Artikel lesen. Ich möchte dennoch noch ein paar letzte Worte dazu verlieren (und euch in den heutigen Artikel einleiten): „Wo Information fehlt, entstehen Gerüchte.“ Dieses Zitat steht auf der Website meiner Gemeinde und erklärt ein Phänomen, dass so menschlich wie tückenreich ist. Wenn uns etwas unbekannt oder fremd ist, bilden wir uns teilweise ein eigenes Bild über bestimmte Sachen, die nicht der Realität entsprechen. Und leider geben wir diese eigenen Bilder zu gerne weiter. Tratsch, Verleumdung und Verachtung sind die Folgen.

 

Kennst du dich aus?

Manche Menschen würde ich gerne einmal persönlich fragen, ob sie sich überhaupt mit den Lehren anderer Konfessionen auseinander gesetzt und einmal persönlich mit Angehörigen und Mitgliedern der jeweiligen Konfession gesprochen haben, um darüber urteilen zu können. Weil – ganz ehrlich – wie will man sonst etwaige Denkweisen und Beweggründe überlegt beurteilen können? Will man sein Wissen auf Gerüchten aufbauen?

Ich für meinen Teil kann nicht behaupten, mit allen Konfessionen ausgiebig in Kontakt gewesen zu sein. Ich weiß wenig über Katholiken, noch weniger über Kopten, Orthodoxe und Methodisten. Mit anderen Konfessionen und Denominationen [christliche Kirchengemeinschaften, insbesondere in Freikirchen] habe ich mich hingegen schon ausgiebiger beschäftigt. Ich kann Protestanten recht gut einschätzen, ebenso wie Freikirchler und Evangelikale (etwa Mennoniten, Pfingstler, Charismatiker und Adventisten), sowie andere spezielle Gruppierungen wie Zeugen Jehovas und Mormonen. Ich würde nicht sagen, dass ich alle gleich gut kenne und jede Denkweise nachvollziehen kann, doch ich habe verstanden, in welchen Punkten die Lehren und Glaubensüberzeugungen übereinstimmen und worin wir uns unterscheiden. Und vor allem: Ich habe erkannt, woran ich selbst glaube und warum ich – auf Grundlage der Bibel – so glaube.

Das ist der schönste positive Nebeneffekt der ganzen Recherchen gewesen – ich bin fester im Wort geworden. Ist das nicht cool? Das wünsche ich jedem! Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Konfessionen und Denominationen erkennen, fester im Wort werden und dadurch offener zu werden. Yeah! ?

 

Wie ist’n das nun mit dem Christentum in Deutschland?

Dass Deutschland ein christliches Land ist, dürfte für niemanden ein Geheimnis sein. Die christlichen Wurzeln durchziehen das ganze Land – viele Dinge, die prägend für die deutsche Kultur und den deutschen Rechtsstaat sind, wurzeln im Christentum und der christlichen Überzeugung. Der christliche Glaube durchdringt das Land sogar so stark, dass fast 60 % aller deutschen Bürger Mitglieder einer christlichen Kirche oder Gemeinschaft sind. Ob die nun alle tatsächlich an Gott glauben und ihr Heil in Jesus haben, oder einfach nur der Tradition halber Kirchenmitglieder sind, weiß man nicht. Dennoch zeigt die Zahl, dass der Großteil der Bevölkerung christlich geprägt ist. Gott sei Dank! Schaut man sich andere Länder der Welt an, die nicht christlich geprägt sind, wird einem bewusst, welch ein Segen es ist, in Deutschland geboren worden zu sein und hier leben zu dürfen.

Was erachtest du als Christ an Deutschland für besonders wertvoll, für das du heute danken kannst?  ☺️

 

Bedenkliche Entwicklungen?

Dennoch muss man aus christlich-biblischer Perspektive leider feststellen, dass sich auch in Deutschland Trends entwickeln, die offenbaren, wie weit wir uns teilweise von unserem christlichem Fundament (der Bibel) entfernen. Christliche Werte werden dabei umgemünzt oder gar über Bord geworfen. Besonders stark zu sehen ist diese Entwicklung in aktuellen Diskussionen wie etwa Gender, Bildungspolitik (sexuelle Früherziehung), Rolle von Mann und Frau (radikaler Feminismus), Egoismus & Ellenbogengesellschaft, sowie Familienpolitik (Homo-Ehe, Abtreibung & Co.). Was mich persönlich auch immer wieder traurig macht und erschreckt, ist, dass viele Christen bei diesen Entwicklungen einfach mitziehen oder sogar maßgeblich als Unterstützer fungieren. Und das liegt nicht zuletzt an ihrer Glaubensauffassung.

Ich denke, an dieser Stelle kommen wir allmählich zu einem prekären Punkt. Christ ist nämlich nicht gleich Christ. Wir können uns nicht nur innerhalb des Christentum durch unsere Konfessionen unterscheiden. Selbst wenn wir beide die gleiche Konfession haben, muss das nicht bedeuten, dass wir die gleiche Glaubensauffassung teilen. Woran das liegt? Möchte ich euch gerne erklären.

 

Evangelikal, liberal, traditionell

In Deutschland gibt es nicht nur unterschiedliche Konfessionen, sondern auch viele verschiedene Glaubensauffassungen und Ansichten zu bestimmten Glaubensfragen – auch bekannt als die sogenannten Glaubensströmungen, die heutzutage eine größere Rolle denn je spielen, da sie unabhängig von der Konfession in jeder christlichen Kirche und Gemeinschaft auftreten können. Unter einer Glaubensströmung fasst man beispielsweise Themen wie das persönliche Verhältnis zum Glauben und das individuelle Bibelverständnis zusammen. Unterteilt werden die Glaubensströmungen in drei Hauptgruppen: die Evangelikalen, die Liberalen und die Traditionellen.

 

Evangelikale

  • Bibel: Glauben an die Bibel als das irrtumsfreie Wort Gottes und sehen sie als Maßstab ihres Glaubens
  • Jesus Christus: Sehen in Jesus den Sohn Gottes, ihren persönlichen Erlöser und den verheißenen Messias
  • Glaubenspraxis: Pflegen eine persönliche Beziehung zum Herrn und leben ihren Glauben praktisch aus

Liberale

  • Bibel: Glauben, dass die Bibel nicht 100 % Gottes Wort ist, Fehler aufweist und kritisch betrachtet werden muss
  • Jesus Christus:  Jesus ist ein moralisches Vorbild, seine Worte und Taten werden dennoch kritisch betrachtet
  • Glaubenspraxis: Soziales und gesellschaftliches Engagement sowie gute Taten stehen im Vordergrund

Traditionelle

  • Bibel: Die Bibel wird nicht offen kritisiert, ist aber von geringerer Bedeutung als die Kirche und ihre Lehre
  • Jesus Christus: Jesus wird als selbstverständliches Glaubensgut betrachtet, ein moralisches Vorbild, steht aber dennoch im Hintergrund (Kirche im Vordergrund)
  • Glaubenspraxis: Liturgie, Rituale und Lehre der Kirche stehen im Vordergrund

Was denkst du, zu welcher Gruppe du am ehesten gehörst? ?

 

Und die Konfessionen?

Um euch einen einfachen Überblick über die wichtigsten und prozentual größten Konfessionen in Deutschland zu geben, habe ich für euch eine Infografik erarbeitet, die euch in fünf einfachen Punkten Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigt und zusammenfasst, was ich in diesem Artikel zum Thema „Christentum in Deutschland“ geschrieben habe.

Die Infografik steht zum kostenlosen Download bereit und darf unter Beachtung der Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0 DE) gerne genutzt und geteilt werden! ?

Hier downloaden ♥

 

 

PS: Ich bin übrigens evangelikale Christin und gehe in eine frei-evangelische Gemeinde, die sich zu den Freikirchen zählt. Falls ihr dazu mehr wissen wollt, könnt ihr gerne in meinem Nähkästchengeplauder darüber nachlesen ?

 

Mit den liebsten Grüßen,
eure Daniela ☺️

Da hätten wir es mal wieder: das Jahresende. 2016 bereitet sich auf sein letztes Stündlein vor, während 2017 schon in den Startlöchern steht. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, das die eine oder andere bleibende Erinnerung hinterlässt. Schaut man sich die meistdiskutiertesten Themen auf Twitter, Facebook & Co. an, hat man eine gute Zusammenfassung des vergangenen Jahres: Abschiede von zahlreichen Musikern, Schauspielern und Prominenten, die gestorben sind. Ein neuer, kontrovers-diskutierter amerikanischer Präsident (und seine nicht weniger kontrovers-diskutierte Wahlkampfgegnerin Hilary Clinton). Die Flüchtlingskrise und der Bürgerkrieg in Syrien. Und nicht zu vergessen: das Brexit-Votum, die Europameisterschaft in Frankreich und die olympischen Sommerspiele in Brasilien, Pokémon Go (zum Glück ist der Hype vorbei) sowie die zahlreichen Attentate, Anschläge und Übergriffe (wir gedenken noch immer der Opfer ?).

 

Zwischen Vorfreude und Skepsis

Viele mögen sich jetzt denken: „Halleluja, es kann nur besser werden nach so einem Jahr!“ Doch andere sehen dem kommenden Jahr eher skeptisch entgegen und werfen schon mal vorsorglich die Hände über den Kopf. Zu welcher Sorte Mensch du auch immer gehören magst, ich kann beide Seiten verstehen (auch wenn ich mich selbst eher zu den Menschen der Sorte A – ewig-optimistisch und vielleicht ein wenig naiv – zählen würde).

Sorglos

Jesus ruft uns im Matthäus-Evangelium dazu auf, auf die Vögel zu sehen: „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?“ (Mt 6,6) und Petrus erinnert uns an eine wichtige Zusage Gottes: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch“ (1. Petr 5,7). Wir haben allen Grund, uns auf ein besseres Jahr 2017 zu freuen, denn wir wissen, unser Herr ist an unserer Seite und sorgt für uns. Wir brauchen nichts zu fürchten, denn „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ (Röm 8,31).

Besonnen

Doch auch wenn wir Christen nicht in Furcht und Sorge leben sollen, dürfen wir nicht vergessen, besonnen zu sein und im Bewusstsein der letzten Tage zu leben: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim 1,7) und „Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden“ (2. Tim 3,1). Wir leben in einer Zeit, die geprägt ist von Leid, Furcht und Schrecken. Die Menschen übertrumpfen sich scheinbar gegenseitig in Grausamkeit und Egoismus, und wohin man auch blickt, sieht man die Spuren der Verwüstung, die Spuren der Kriege gegeneinander. Das hat uns der Herr schon prophezeit.

Hoffend

Als Christen haben wir aber eine große Hoffnung, denn wir erwarten die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus: „Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit.“ (Mt 25,31) Mit dieser Hoffnung im Herzen wissen wir, alles irdische ist nicht von langer Dauer und die wahre Freude steht uns noch bevor. Halleluja!

 

Zukunft

Was auch immer geschehen ist, ist nun mal geschehen, wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern. Die Zukunft jedoch können wir durchaus beeinflussen – durch unser Verhalten als Christen in dieser Welt. Wir sind Salz und Licht der Welt, wir sollen an der Liebe zueinander erkennbar sein, wir sollen Freude in uns tragen und wir sollen dem Herrn Ehre bereiten. Das sind unsere Aufgaben und darauf sollten wir im kommenden Jahr unseren Fokus legen. Wie das praktisch aussieht? Ganz einfach! Ich verrate euch, welche Vorsätze ich mir für 2017 vorgenommen habe (oder was ich mir alljährlich vornehme ?).

 

Gute Vorsätze

1. Sich öfters Ruhe gönnen

Unsere heutige Generation hat ein grundlegendes Problem: Wir gönnen uns keine Ruhe. Wir sind 24/7 auf Achse, immer unterwegs, verplant bis in 2018, und sehr anfällig für Burn Out (woran das wohl liegen mag?). Wie wäre es, wenn wir beginnen würden, ab und zu den Sabbat zu halten? Wir stehen zwar nicht mehr unter dem Gesetz, ihn halten zu müssen, allerdings sehen wir in der Bibel eine Vielzahl an Beispielen, dass der Sabbat gehalten wurde. Vor allem sehen aber wir, warum Gott ihn eingeführt hat oder wozu er gedient hat: um uns Ruhe zu geben: „Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte“, 1. Mo 2,3. Warum nicht einfach mal ab und zu einen Gang zurück schalten und den Sonntag ganz für den Herrn genießen? ☺️


2. Sich körperlich fit halten

Yep, 08/15-Vorsatz, ich weiß. Aber eventuell kann ich euch ein wenig motivieren, indem wir uns eine ganz neue Perspektive auf das obligatorische „mehr Sport machen“ geben lassen. Bestimmt kennt ihr folgende Verse aus 1.Korinther 6,19-20: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!“ Im Kontext geht es in dieser Bibelstelle um Unzucht, aber im weiteren Sinne betrachtet, trifft Paulus hier eine allgemeingültige Aussage: Unser Körper ist Gottes Tempel, weil er ihn uns wohnt. Ist das nicht schon Grund genug, dafür zu sorgen, dass „ein gesunder Geist auch in einem gesundem Körper wohnt“? Falls nicht, lest einmal 1.Korinther 9,24-27 – ich glaube, Paulus war nicht sport-abgeneigt ?


3. Bibelverse auswendig lernen

Staunst du auch immer über Leute, die zu jeder Diskussion einen passenden Bibelvers parat haben und ihn aus dem Effeff aufsagen können? Ich defintiv! Mein Gedächtnis gleicht dem eines Goldfisches und auswendig lernen ist eine meiner Hassdisziplinen – schon zu Schulzeiten war das so. Allerdings ist es ein hohes, geistliches Gut, wenn du Bibelverse auswenig kennst. Denn in den meisten Fällen hast du sie dann auch tatsächlich verinnerlicht. ☺️ Eine kleine Hilfe beim Auswendiglernen dürfte die App „Remember me“ (Android) sein. Auf verschiedene Arten und Weisen kannst du dort dein Gedächtnis trainieren und persönlich gewählte Verse auswendig lernen. Klare Empfehlung! ?


4. Den roten Faden der Bibel kennen

E100 ist ein Programm, mit dem du die 100 wichtigsten Stellen der Bibel entdecken und so den roten Faden der Bibel erkennen kannst. Passend dazu gibt es nicht nur den Bibelleseplan, sondern auch ein Impuls-Buch, indem die Stellen erläutert werden. So erhältst du in kurzer Zeit einen hervorragenden Überblick über die Bibel.


5. Freude an geistlichen & irdischen Dingen finden

Warum meinen viele Christen, dass es besonders geistlich sei, wenn man den Genuss und die Freude an irdischen Dingen schlecht redet? Vielleicht fühlt ihr euch nicht angesprochen, aber als ich das Buch „Voll Jesus – Null Druck. Glauben ohne schlechtes Gewissen“ las, wurde ich regelrecht überführt. In jedem von uns steckt irgendwie ein „Superchrist“, der sich durch besonders viel Mitarbeit in der Gemeinde, eine besonders gute Stille Zeit, ein besonders umfangreiches Bibelwissen oder andere geistliche Dinge zu beweisen versucht. Doch sobald jemand erzählt, wie er ausgiebig seine Freizeit genießt, diese und jene Serie schaut, so manche Musik hört und dennoch eine gute Beziehung zum Herrn hat, wird er kritisch beäugt.

Falls euch das noch nicht passiert ist – chapeau, Glück gehabt. Mir passiert es allerdings allzu oft. Und ich bin sogar meistens diejenige, die kritisch guckt. Warum fällt es uns Christen so schwer, die Welt, die Gott gut erschaffen hat, zu genießen? Ihr dürft euch in 2017 auf eine neue Artikel-Serie zu diesem Thema freuen! Seid gespannt ?


5. Bewusst beten & Stille mit Gott suchen

Ob man es nun offen zugibt oder nicht – beten fällt uns schwer. Und Bibel lesen ebenso. Wobei das doch eigentlich unsere liebsten Disziplinen als Christen sein sollten, oder? Eventuell hilft es dir, zu wissen, dass du vielleicht noch nicht den richtigen Zugang zu Gott gefunden hast. Jeder Christ wurde vom Herrn individuell mit Gaben und Vorlieben ausgestattet, und ebenso individuell kann unsere Stille Zeit sein. Nichts da mit stillem Kämmerlein. Wie wäre es mit einem Gebetsspaziergang durch den Wald oder einem Bibelstudium bei Worship-Songs? Thaddäus Schindler hat diese und weitere Zugänge zu Gott vor kurzem auf STAY ON FIRE vorgestellt (365steps in einem ihrer letzten Magazine übrigens auch!) – lies’ doch mal rein! Vielleicht ist es dein Durchbruch zu einer bewussten und erfüllten Beziehung zu Gott.


6. Den eigenen Horizont erweitern

Egal, was für ein Typ Mensch du bist – ich finde es unheimlich wichtig, den eigenen Horizont immer wieder zu erweitern und über den eigenen Tellerrand zu blicken. Ganz praktisch können das beispielsweise Projekte wie „eine neue Kultur kennen lernen“, „eine neue Sprache lernen“, „neue Bücher lesen / Filme schauen“ oder „andere Gemeinde und Kirchen entdecken“ sein. Wo auch immer du deine Präferenzen hast, du kannst im kommenden Jahr dort ansetzen und an deiner Sicht auf die Welt und deinem geistlichen Horizont arbeiten. Unheimlich interessant!

 

Mit Freude ins neue Jahr

Damit wir unsere neu entfachte Freude & Motivation für das kommende Jahr nicht so schnell wieder verlieren wie unsere Motivation für die guten Vorsätze (seien wir mal ehrlich – lange halten die ja nie ?), gibt es für den Start ins neue Jahr einen neuen Wallpaper zur Jahreslosung 2017 für all eure liebsten technischen Geräte. Von Laptop über Macbook bis hin zu Smartphone und Tablet. Viel Freude euch damit! ? Schreibt mir doch, wenn ihr die Wallpaper verwendet – ich würde mich mega freuen!

Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch.
Hesekiel 36,26

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Wallpaper iPad
Wallpaper Macbook

 

Liebe Grüße & einen guten Start ins neue Jahr,
eure Daniela ♥

Ihr Lieben, der August steht vor der Tür und der Höhepunkt des Sommers ist zum Greifen nah. Sommer – das klingt immer so nach Unbeschwertheit, Freude, Lachen, Liebe, Wärme, Emotionen, Leidenschaft. Oder wie man gerne im Internet liest: „Summer – hair gets lighter, skin gets darker, water gets warmer, drinks get colder, music gets louder, nights get longer, life gets better.“ Vom Sommer verspricht man sich immer eine unbeschreibbar gute Zeit voller positiver Erlebnisse. Man verbringt viel Zeit mit Freunden und Familie, genießt die Sonne und das gute Wetter und wird fast automatisch glücklicher. Ich habe erst vor Kurzem für Youthweb einen Impuls auf Instagram verfasst, der sich eben damit auseinandersetzt. Wie fühlen sich Sommer, Sonne, Sonnenschein an? Man spürt die Wärme auf der Haut pulsieren, Sonnenstrahlen, die einem die Nase kitzeln, man hört die Welt atmen und die Menschen, die es raus ins Freie zieht, man erlebt die Natur mit all ihren Facetten. Ich liebe diese Zeit so sehr.

Was liebt ihr am Sommer? Die freie Zeit, die mit Schul- und Semesterferien einhergehen, das gute Wetter, die gute Laune der Menschen? Oder einfach die kleine Verschnaufpause an der Arbeit, wenn gerade alles weniger hektisch ist?

Ich liebe den Sommer unter anderem auch dafür, dass er mich jedes Jahr aufs Neue prägt – durch gemeinsame Erlebnisse und intensive Gespräche und viel Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind. Vor allem aber auch durch unverwechselbare Soundtracks und Playlists, die mich jederzeit wieder in den „Sommer meines Lebens“ zurückversetzen, ermutigen und beinahe aufputschen können. Lieder, bei denen ich beim bloßen Hören die Freude und den Sommer förmlich in den Venen spüren kann. Ich denke da an Songs wie „Auf uns“ von Andreas Bourani aus dem Jahr 2014 – den Sommer überhaupt. Eurovision Song Contest mit Conchita Wurst (Diskussions-Thema No. 1!), das ECJA-Camp, das unter dem Motto „23h Late Night“ stand, meinen Abitur-Abschluss und den grandiosen Abiball, und natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft mit deutschem Sieg. Ein Lied und so viele Erinnerungen!

In diesem Jahr avanciert „Love with your life“ von der christlichen Newcomer-Künstlerin Hollyn aus Amerika in meine Top-Sommertracks und wird wohl dem einen oder anderen Lied den Rang als Lieblingssommerlied des Jahres ablaufen. Nicht nur der Stil des Liedes – ein einzigartiger Mix aus Pop und R&B, der herrlich leichtes Sommerfeeling vermittelt – sondern auch der Text sind die Motivationsbomben überhaupt. In den vergangenen Jahren habe ich „Ready, Set, Go“ von Royal Tailor feat. Capitol Kings und „Wake“ von Hillsong Young & Free absolut gehyped, weil mich diese Lieder ähnlich beistert haben. Eine gute Message mit Christus-zentriertem Inhalt, coolem und eingängigem Sound und einer tiefen, spürbaren Freude. Das sind für mich Sommerlieder. Das sind Lieder, die mich persönlich berühren, ermutigen, mir helfen, mich auf Gott auszurichten. Manchmal brauche ich auch das ein oder andere „cry with me“-Lied, doch mein bevorzugtes Genre ist fröhlich – Pop, Rock, R&B und dergleichen. Ich brauche Musik, die mich antreibt. Musik, die mich nicht nur zum Denken, sondern auch zum Handeln bringt. Musik, die mich glücklich macht und die bewirkt, dass ich Liebe und Freude spüren. Eine so tiefe, nicht in Worte fassbare Freude, die nur der Herr schenken kann. Mitten im „struggle“ des Alltags, mitten in all den schrecklichen Geschehnissen der Welt.

Die Freude und Liebe, die er mir schenkt, möchte ich weitergeben. Ich möchte (wie es Royal Tailor im oben genannten Lied singen) Hoffnung, Licht und Liebe sein. Oder wie Hollyn in ihrem Song singt: „I don’t want another day to pass, not another moment. I wanna live intentionally, in light of eternity. I wanna love like You loved, I wanna love with my life.“ Ich möchte ein Zeugnis des großen Schöpfers sein, dem alle Ehre gebührt. Ich will keinen Tag leben, ohne den Fokus, ohne den konkreten Blick auf die Ewigkeit. Und vor allem: Ich möchte das große Geschenk der Liebe, seiner Liebe am Kreuz, weitergeben, weil er uns zuerst geliebt hat. Ich möchte ihn mit meinem Leben verherrlichen und andere Menschen bedingungslos lieben, ihnen Freude schenken. Keine Freude, die von kurzer Dauer ist, sondern eine ewige. Ein Leben lang Sommer. Ein Leben lang im Hinblick auf den Herrn, der unser Licht, unsere Sonne ist.

 

Es macht mich einfach so unbeschreiblich glücklich von dieser Liebe erzählen zu können. Deshalb möchte ich diese Freude nicht für mich behalten, sondern sie mit euch teilen. Und euch ermutigen, eure Freude in unserem Herrn, Jesus Christus, zu haben. In ihm, der jeden an seiner Herrlichkeit, die so warm, rein und vollkommen ist, teilhaben lässt, wenn er sich ihm zuwendet. Ich möchte euch ermutigen, euren Fokus auf Gott auszurichten wie man sich im Sommer der Sonne hinwendet – damit wir ihn noch deutlicher spüren können. ☀ Denn wenn wir uns ihm nahen, wird seine Liebe in unserem Leben sichtbar und erfahrbar, so dass wir sie tatsächlich weitergeben können. Gottes Liebe wirkt durch uns Menschen.

Und damit wir das nicht vergessen, habe ich diese wichtige Message aus Hollyns Song in Wallpaper verwandelt – als „little reminder“ für den Alltag sozusagen. Ich möchte mit meinem Leben lieben.

Die Wallpaper könnt ihr euch kostenlos downloaden und für eure Mobilgeräte oder euren Computer verwenden. Viel Freude damit! ♥

Wallpaper iPhone (1080 x 1920) • Wallpaper iPad (1536 x 2048) • Wallpaper Macbook (2560 x 1440)

Inspiriert von Hollyns Song „Love with my life“.

Sommerliche Grüße,
eure Daniela ♥