Whoop, whoop! Heute ist ein grandios guter Tag – denn mein Blog feiert seinen 2. Geburtstag! ♥ Und heute darf ich sagen: Es ist reine Gnade, dass er immer noch besteht. Gott hat durch all die Höhen und Tiefen durchgetragen – sei es nun durch extremen Perfektionismus, der jede Motivation gekillt hat, falsche Prioritäten, so dass der Blog links liegen blieb, oder auch die Umstellungen aufgrund der DSGVO. Doch auch all die wunderbaren Momente, die ich mit meinem Blog erleben durfte, verdanke ich Gott – gute Freundschaften, die dadurch entstanden sind, ermutigende Nachrichten von Lesern, spannende Gespräche zu interessanten Themen, deepe Diskussionen. Auch wenn es nicht immer einfach war, ist mein Blog zu einem riesigen Segen für mich geworden. Und das muss gefeiert werden!

 

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Gott schenkt Freude. Mir, dir, uns. Jeden Tag aufs Neue. Wir haben abertausende Gründe uns zu freuen. Um nur ein paar dieser Gründe zu nennen: Der Kreuzestod Jesu, der uns dadurch von aller Schuld befreit und rein gemacht hat – wenn wir ihn um Vergebung unserer Sünden bitten. Gottes Liebe, die er uns bedingungslos schenkt. Gottes Gaben und der Heilige Geist in uns, die uns dabei helfen, Jesus zu den Menschen zu bringen, von ihm zu erzählen und einfach im Alltag als Christ zu bestehen. Und auch die kleinen Alltagsfreuden – unscheinbare Dinge wie eure ermutigenden Nachrichten. ♥

Als ich mich diese Woche mit dem dritten Kapitel des Philipperbriefes beschäftigt habe, ist mir folgender Vers wichtig geworden:

„Noch eins, liebe Geschwister, freut euch, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Das zu schreiben ist mir keine Last, und euch macht es sicher.“ – Philipper 3,1

Der Herr ist Dreh- und Angelpunkt all unserer Freude. Und das ist so genial! Wir können uns jederzeit freuen, denn wir sind jederzeit mit dem Herrn verbunden. Er ist immer da. (Darüber habe ich schon in meinem letzten Blogartikel „Rückkehr zu Gott“ geschrieben.) Und wir sollten uns das immer wieder sagen, so wie Paulus es den Philippern schrieb. Ermutigung und Motivation, sich über das Leben mit Gott zu freuen, können wir alle gut gebrauchen. Jeder hat mal eine Durchhänger-Phase und gerade dann sind solche Worte wie Balsam für die Seele. Und solche Worte und Ermutigungsschübe hat Gott mir durch den Blog und durch euch geschenkt.

 

Verlosung zum 2. Blog-Geburtstag

Und darum möchte ich euch etwas von meiner Freude zurückgeben und wiederum euch eine Freude bereiten. Zu meinem 2. Blog-Geburtstag gibt’s ein geniales Geschenkepaket – zum einen das Buch „Voll Jesus – Null Druck“ von Josh Kelley als Softcover-Variante (*nicht gesponsert, sondern selbstgekauft), und zum anderen einen persönlich gestalteten Smartphone-Wallpaper mit einem Bibelvers nach euren Wünschen. ♥

Das Buch „Voll Jesus – Null Druck“ ist das Buch, was mich (natürlich neben der Bibel) in den vergangenen Jahren am stärksten geprägt hat. Viele meiner heutigen Lebensmottos, wie ich den Glauben lebe, wie ich vor den Menschen wandeln möchte, und wie ich vor Gott stehen will, sind von Josh Kelley inspiriert. Das Buch ist amüsant und witzig geschrieben, verliert dabei aber keineswegs an Tiefe, sondern rüttelt auch an den eigenen Grundfesten und Verhaltens- & Denkweisen, die man sich so im christlichen Alltag antrainiert hat. Nach jedem Kapitel war ich einfach nur baff. Das Buch ermutigt und ermahnt auf eine so angenehme Art und Weise, dass die Motivation nachhaltig bestehen bleibt. Mein liebstes Zitat aus dem Buch ist ganz kurz und prägnant, und doch so unglaublich wichtig:

„Zur Ehre Gottes und zur Freude der Heiligen!“ – Josh Kelley

 

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme erfolgt durch einen Kommentar unter diesem Facebook-Post oder unter diesem Instagram-Bild, in dem ihr zwei Freunde verlinkt und mir verratet, was euch am meisten Freude bereitet. Für alle „Nicht-Social-Medianer“: Ihr könnt auch gerne durch einen entsprechenden Kommentar unter diesem Blogartikel teilnehmen. :)

Die Verlosung beginnt mit Veröffentlichung diesen Artikels, am Sonntag, den 15. Juli 2018, und endet am Mittwoch, den 1. August 2018 um 13:00 Uhr MEZ. Es werden insgesamt ein Buch („Voll Jesus – Null Druck“ von Josh Kelley) sowie eine Grafikdienstleistung verlost. Die Auslosung erfolgt am gleichen Tag bis 20.00 Uhr MEZ. Der Gewinner wird per Nachricht auf Instagram, Facebook oder per E-Mail sowie in einem seperaten Post benachrichtigt. Aus versandtechnischen Gründen kann der Gewinn nur innerhalb von Deutschland versendet werden.

Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von der Facebook Inc. gesponsert, unterstützt oder organisiert. Für diese Verlosung wurde keine Kooperation eingegangen – ich verlose das Buch aus freien Stücken.

Viel Freude beim Mitmachen! :)

 

Alle Rechte am Buch liegen beim Brunnen-Verlag sowie beim Autor Josh Kelley.

 

Viel Erfolg & eine gesegnete Woche!
Daniela ♥

Yippieh-yeah! Heute ist mein Lieblingstag. Ich schreibe diesen Artikel zwar gerade vor und weiß gar nicht, wie der Mittwoch werden wird, und dennoch bin ich mir sicher: Mittwoch (also heute) wird mein Lieblingstag. Natürlich auch, weil ich Geburtstag habe. (Wer freut sich nicht über die alljährliche Erinnerung, dass man wieder ein Jahr älter geworden ist?) Vor allem aber, weil Gott mir diesen und jeden anderen Tag in meinem Leben geschenkt hat. ♥
Und in meinem bisher schon 23 Jahre alten Leben durfte ich unzählige Erfahrungen sammeln, tolle Menschen kennenlernen und die ein oder andere gute & schlechte Situation durchleben. Letzten Endes durfte ich dadurch aber unheimlich viel lernen. Welche 23 Dinge das mitunter waren, die in 23 Jahren lernen durfte, möchte ich euch heute erzählen. Ich freue mich auf euer Feedback und ob ihr manche Dinge ähnlich seht. Be blessed & have a great day! ♥

„Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasst uns jubeln und fröhlich sein.“ – Psalm 118,24

 

1. Gute Kollegen sind Gold wert

Seitdem ich vor ca. 3,5 Jahren ins Berufsleben gestartet bin und mitunter zwei Betriebe und einige Menschen und Kollegen kennen lernen durfte, kann ich wirklich von Gnade sprechen: Gott hat mich nicht einfach nur mit Kollegen gesegnet – ich durfte an meinen Arbeitsplätzen Freundschaften schließen. Freunde, die einen aufmuntern, mit denen man lachen und sich ärgern kann. Freunde, mit denen man die meiste Zeit des Tages verbringt (und das auch noch gerne). Diese Menschen sind Kollegen, die die Bezeichnung „Freullegen“ (Neologismus aus „Freund“ und „Kollege“) redlich verdient haben und Gold wert sind. ♥

 

2. „Nein“ sagen ist nicht so einfach wie man denkt

Eine der Disziplinen, die ich wohl am wenigsten beherrsche ist, „Nein“ zu sagen. Wenn man mich lange genug nervt und auf mich einredet, kann man mich wohl zu allem überreden – denn ich kann keine Bitten abschlagen und schon gar nicht „Nein“ sagen. Paradebeispiel: Ich wollte neulich mein Gratis-Abo bei DIE ZEIT kündigen, weil ich kein aktiver Zeitungsleser bin. Die Frau vom Leserservice hat mir am Telefon aber so lange Argumente präsentiert, bis ich letzten Endes doch ein Jahresabo abgeschlossen habe. Zum Glück gibt es das Widerrufsrecht und zum Glück darf ich immer wieder lernen, dass ich öfters mal „Nein“ sagen sollte …

 

3. Musik und Frühstück können Balsam für die Seele sein

Es gibt in meinem Leben wohl kaum eine andere „materielle“ Motivationsbombe, die so wirksam und beruhigend für Leib und Seele ist, wie ein herrliches Frühstück inkl. Nutella, Marmelade, Brötchen und Ei sowie ein guter Schwung an Gute-Laune-Musik. Am liebsten höre ich dabei Sommersongs (da tanzt die Motivation förmlich schon am Strand) oder Power-Lobpreis wie „Brave“ von Moriah Peters oder die Kinderlieder von Thomas Klein, mit denen man Gott feiern kann.

 

4. Autofahrten eignen sich perfekt zum Beten

Die mitunter schönsten Gebete habe ich in meinem Auto gebetet. Als ich noch täglich 70 km einfache Strecke gependelt bin und gut 75 % des Weges Autobahn war, habe ich des Öfteren einfach mal die Musik ausgemacht und gebetet – für einen guten Tag, dass ich für meine Kollegen ein Segen sein kann, dass ich mit Kritik und Schwierigkeiten gut umgehen kann und vor allem, dass der Herr mir als Sünder Kraft und Weisheit schenkt, um im Alltag zu bestehen.

 

5. Zuhause ist der Ort, wo ich am meisten versage

Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht. Aber du kannst noch so ein „perfektes“ Image haben oder noch so liebenswürdig zu deinen Freunden und Kollegen sein – zuhause kommt dennoch der ganze Dreck an Boshaftigkeit zum Vorschein. Das macht mich immer wieder unheimlich traurig und frustriert mich, weil ich gerade daheim ein Vorbild und Zeugnis für Gott sein möchte als einzige Christin im Haushalt. Aber dennoch scheitere ich immer wieder. Doch Gott lehrt mich dadurch vor allem eines: Ich kann noch so „gut“ sein, wahrhaftig gut bin ich nur durch ihn, weil ich ein Sünder bin wie jeder andere auch.

 

6. Freude ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung & Gabe

Was mich an manchen Menschen (vorzugsweise Deutsche oder „Luxusproblem-Sucher“) am meisten nervt, ist die „Mimimi“-Mentalität. Schlechtes Wetter hier, schlechte Politik da, schlechte Finanzen dort, schlechte Laune überall. Statt euch darüber zu beklagen, wie schlecht es euch geht, solltet ihr anfangen, euch zu freuen. Freude ist nämlich entgegen aller Erwartungen kein Gefühl. Freude ist eine Entscheidung und eine Gabe, die Gott uns durch den Heiligen Geist schenkt: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22) Wahre Freude beginnt in dem Moment, in dem du entscheidest, dass deine Gefühle dich nicht mehr kontrollieren, und dass du trotz aller widrigen Umstände dennoch fröhlich sein kannst.

 

7. Ich darf mutig sein

Heutzutage kann es einem schon gut und gerne mal Angst und Bange werden, wenn wir uns politische Entwicklungen, Umweltkatastrophen oder auch die Menschheit im Allgemeinen, und wie wir miteinander umgehen, ansehen. Was wird die Zukunft bei solchen Entwicklung bloß mit sich bringen? Selbst wenn wir die genaue Antwort nicht kennen, so dürfen wir dennoch sicher sein: Gott ist mit uns. Er sagt zu uns: „Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33) Also lass uns Mut fassen und auf Gott vertrauen! ? (Mehr dazu kannst du übrigens in diesem Blogartikel lesen: „Seid stark und habt Mut“.)

 

8. Schokolade geht immer

Und Schokokuchen erst recht! Ich weiß gar nicht, wie oft mir Schokolade schon meinen Tag sprichwörtlich versüßt hat – da ist der Stresspegel immer direkt ein wenig ein gesunken. Und wenn es dann auch noch aus der gemeinschaftlichen Büro-Schublade kam und man die Schokolade teilen konnte, war das umso schöner ❤

 

9. Wir sollten viel öfter danken statt zu klagen

Dieser Punkt ähnelt sehr Punkt No. 6, aber unterscheidet sich in der Praxis noch ein wenig. Wir sollten nicht nur beginnen, weniger „Mimimi“ zu machen, sondern zudem auch noch dankbarer werden. Eine freudvolle Grundeinstellungen kommt nicht nur von außerhalb und durch ein paar Meckersprüche weniger – wenn du eine dankbare Herzenshaltung hast und anfängst für die kleinen Dinge im Leben zu danken, wird das Leben so viel leichter und du bereicherst dich selbst mit unheimlich viel Freude.

 

10. Gott tut auch noch heute Wunder

Viele Menschen glauben, dass Gott heutzutage keine Wunder mehr tut. Dass das alles nur zu Jesu Zeiten passiert ist und dass heutzutage nichts mehr spannendes los ist. Doch da täuschen wir uns selbst. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du, wie Gott an Menschen arbeitet und sie von innen heraus verändert (das größte Wunder überhaupt!). Du kannst hören, wie Gott Menschen heilt von Krankheit und Leid. Und du wirst staunen über Gottes Größe, die er uns immer wieder bspw. durch die Schöpfung zeigt.

 

11. Du musst nicht vergessen, aber du sollst vergeben

Vor allem bei älteren Menschen habe ich schon sehr oft erfahren müssen, wie verbittert sie sind und welch tiefen Groll gegen bestimmte Personen sie hegen, weil sie ihnen nie vergeben haben. Die Verbitterung ging sogar so weit, dass jegliche Gespräche, Unternehmungen oder andere Erlebnisse zum Spießrutenlauf wurden. Ein falsches Wort und die gesamte Verbitterung kam zum Vorschein und tilgte jede gute Laune. Was ich dabei gelernt habe: Du sollst nicht nur vergeben, weil Gott es dir sagt. Du sollst vergeben, weil Gott dabei an dein Bestes denkt und weiß, dass du sonst verbitterst und deines Lebtages nicht mehr froh wirst. Ich musste in meinem Leben rund sechs Jahre Mobbing über mich ergehen lassen, weil ich mich damals nicht dagegen wehren konnte. Aber ich habe diesen Leuten verziehen. Ich mag sie heute – als Erwachsene und reife Personen – sogar teils gerne. Und ich weiß: Hätte ich ihnen nicht vergeben, würde mich der Groll zerfressen und vermutlich würde ich auch Gott anklagen, warum ich das damals erleben musste.

 

12. Vorurteile können potenzielle Freundschaften zerstören

In diesem Punkt muss ich sagen: Schuldig in allen Punkten. Wie viele Freundschaften ich niemals geführt hätte, wenn ich mich von meinen Vorurteilen hätte leiten lassen. Unvorstellbar! Aber irgendwann während meiner Abizeit, nachdem ich die Jahre des Mobbings hinter mir gelassen und Gott lieben gelernt habe, beschloss ich: Keine Vorurteile mehr. Klar, erste Eindrücke hinterlassen Menschen bei mir immer noch. Aber sie fallen nicht mehr ins Gewicht – die Person kann einfach einen schlechten Tag gehabt haben. Oder wenn sie immer so drauf ist, hat sie vielleicht ganz andere Probleme. Wer bin ich, dass ich mir anmaße, darüber zu urteilen? Merkt euch: Euch entgehen wertvolle Freundschaften, wenn ihr vorschnell urteilt.

 

13. Bereite anderen Freude, du wirst erfahren, dass Freude freut.

Je mehr wir uns in unsere Nächsten investieren und sie lieben – ihnen tiefe Freude bereiten –, desto mehr wird Gottes Liebe in uns überfließen und uns Freude schenken. Denke daran immer, wenn du Dienste oder Aufgaben für andere erledigst. Wenn der andere sich darüber freut, ist das ein mega Gewinn. Für dich und das ewige Himmelreich. Sei ein Zeugnis und schenke Freude!

 

 

14. Nachhaltig leben ist kein Trend, sondern eine Verantwortung.

Also wenn ich eines in 3,5 Jahren als Angestellte bei einem Lebensmittelhändler, der für seinen Fokus auf Bio und Nachhaltigkeit bekannt ist, gelernt habe, dann eines: Nachhaltig leben ist kein Trend, sondern eine Verantwortung. Es gibt zwar einige Trend-Mitläufer und Wut-Ökos, die lauter sind als tatsächlich dahinter steht, aber für viele Menschen sind die Themen Bio, ökologische Landwirtschaft und Nachhaltigkeit ein Herzensanliegen. Und vor allem durfte ich erkennen, dass es nicht nur eine aktuelle Problematik ist, sondern dass Gott uns schon mit der Schöpfung von Adam und Eva die Verantwortung für die Erde übertragen hat. Welche eine Ehre und Bürde zugleich. Nachhaltig mit der Welt umzugehen, heißt nicht, dass man nicht daran glaubt, dass der Herr alles neu machen wird. Nachhaltig zu handeln heißt, dass man dankbar für Gottes Schöpfung ist und nicht egoistisch damit umgeht.

 

15. Kaum ein Geschenk ist so wertvoll wie Zeit

Und zwar sowohl Zeit, die du anderen schenkst, als auch Zeit, die dir geschenkt wird. Materielle Dinge kann dir jeder mit etwas mehr oder weniger Taschengeld schenken – seine Zeit zu verschenken bedeutet, dass jemand dich als Person wertschätzt. Dass du ihm so viel wert bist, dass er Zeit mit dir verbringen möchte. Ich verfehle in diesem Punkt leider selbst sehr oft und verschwende meine Zeit mit unnötigen Dingen wie Instagram & Co. oder verbringe einfach wesentlich öfter Zeit mit Freunden als mit meiner Familie, obwohl ich gerade vor meiner Familie auch ein Zeugnis sein möchte. Gott geht es übrigens genauso – er findet es super, wenn wir uns mit Wort & Tat für ihn einsetzen oder auch spenden. Aber am meisten liebt er es, wenn wir Zeit mit ihm verbringen: die Bibel lesen und im persönlichen Gebet mit ihm sprechen. Lass mich dir eine Frage stellen: Wann hast du das letzte Mal richtig intensiv Stille Zeit gemacht?

 

16. Du musst dein Feuer immer wieder neu entfachen

Wir haben bei uns daheim einen alten Kachelofen, wie es ihn früher einmal gab (oder wie er heute ganz retro wieder verwendet wird). Dort Feuer anzuzünden ist immer herrlich – das Haus wird kuschelig warm. Allerdings passiert es mir nicht selten, dass wenn ich darauf hingewiesen wurde, Holz nachzulegen, um das Feuer am Brennen zu halten, ich es einfach komplett vergesse. Ich merke es erst dann, wenn es kälter geworden ist. Bei uns Christen ist es genauso: Wenn man etwas liebt, brennt man dafür. Doch jedes Feuer braucht auch Holz, das es am Brennen hält. So müssen wir darauf achten, dass wir unser Feuer immer wieder neu entfachen und mit gutem Input füttern: Gottes Wort. (Besonders gut eignen sich dazu im Alltag übrigens Seiten wie stayonfire oder ohnelimitgeliebt.)

 

17. Ich bin begabt und darf dieses Potenzial leben

Ich habe neulich bei jemandem aus meiner Gemeinde einen richtig guten Status gelesen:

Der Rabbi Susya sagte kurz vor seinem Tode: „Wenn ich in den Himmel komme, werden sie mich nicht fragen: »Warum warst du nicht Moses?« Sondern sie werden mich fragen: »Warum warst du nicht Susya? Warum wurdest du nicht, was nur du werden konntest?“

In diesem kurzen Zitat steckt so viel von der Wahrheit drin, die manche Menschen nicht verstehen können: Zum einen musst du niemand anderem nachmachen, um irgendein Lebensziel zu erreichen, und zum anderen sollst du beginnen, nach deinen Gaben zu streben und dein Potenzial zu entfalten, um dein Lebensziel zu erreichen.
Jemand hat mir mal gesagt, dass es manchmal besser sei, wenn Menschen ihre Gaben niemals entdecken oder ausleben. Diese Aussage habe ich bis heute nicht verstanden. Gott hat uns so reich beschenkt und uns reichlich begabt! Die Gaben dienen uns, anderen Mitgliedern der Gemeinde Jesu und vor allem zu Ehre Gottes. Wir sollen sie daher auch für Gott einsetzen und uns nicht aus der Verantwortung stehlen, die Gott uns gegeben hat.

 

18. Du bist, was deine Freunde sind

Wenn Freunde den Glauben an Jesus Christus und noch dazu die gleichen Werte und Meinungen teilen, kann die Verbindung sogar noch stärker und inniger sein als zu manchen Verwandten. Und das ist wunderbar, denn Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen dürfen. Sie sind ohne den verzerrten „Kleines Geschwisterchen“-Blick aufgewachsen und haben dich neutral kennen gelernt. Sie nehmen dich ernst und können dir vor allem wie kein anderer widerspiegeln, was du gut machst und was so gar nicht: Sie zeigen dir nicht nur Fehler auf, sondern helfen dir, zu wachsen und zu der besten Version deiner Selbst zu werden. Deshalb umgebe dich mit Menschen, die dir gut tun, die dich fördern, und die dir helfen, deinen Fokus auf Gott zu behalten.

 

19. Ich bin Sünder und brauche Vergebung

Mit nicht einmal 16 Jahren durfte ich erkennen, dass ich ein Sünder bin. Nicht so ein Durchschnitts-Sünder, der ab und an etwas schlechtes sagt oder denkt, aber ja doch irgendwie ein Plätzchen im Himmel ergattert, weil die Landeskirche das sagt. Nein, ich bin so ein Sünder, der es nicht einmal im entferntesten verdienen würde, in den Himmel zu kommen, weil die Sünde sich durch mein gesamtes Leben zieht. Der einzige Weg in den Himmel ist Jesus Christus und seine Vergebung. Als ich mich mit 16 Jahren für ein Leben mit Gott entschieden und alle meine Schuld vor Jesus bekannt habe, hat er mir seine allein rettende Gnade geschenkt.

 

20. Ich muss kein „Superchrist“ sein

Was mich einerseits immer wieder zum Lächeln bringt, aber zum anderen auch tierisch nervt, sind „Superchristen“. Christen, die so aktiv sind, dass sie bei drei Gemeindediensten, vier Straßeneinsätzen monatlich und einem jährlichen Missionseinsatz im Nahen Osten noch total unterfordert sind und anderen im gleichen Zuge symbolisieren, dass sie keine wahren Nachfolger seien, wenn sie nicht mindestens genauso aktiv sind. In meinen sieben Jahren als Christ durfte ich anfangen zu lernen (bin noch lange nicht fertig mit diesem Prozess!), dass man auch ohne schlechtes Gewissen glauben darf. Ich muss kein Superchrist sein, um vor Jesus bestehen zu können. Allein durch Jesu Gnade kann ich durch und für ihn leben. Also keep calm!

 

21. Jesus schenkt mir neues, ewiges Leben

Eine der besten Messages, die ich lernen durfte! Egal, wie schlecht ich mir selbst vorkomme oder wie nichtig dieses Leben erscheint: Ich weiß, dass Gott alles neu machen wird. Auch mich. Und ich darf diesen Neubeginn mit Gott feiern, denn er schenkt mir neues, ewiges Leben.

 

22. Gemeinde ist ein Privileg

Ich habe im vergangenen Jahr zwei Artikel zum Thema „Dos & Dont’s einer guten Gemeinde“ verfasst, in denen auch darauf eingegangen bin, was Gemeinde so wertvoll macht. Lange Zeit habe ich Gemeinde selbst kaum wertgeschätzt und dachte mir: „Naja, so unbedingt brauchst du ja keine Gemeinde.“ Doch das war ein Trugschluss. Eine Gemeinde ist dein geistliches Zuhause, in der du Ermutigung aber auch Ermahnung für deinen rechten Lebensweg findest. Und du hast einen Zufluchtsort in jeder Lebenslage – sowohl bei geistigen und weltlichen Anfechtungen als auch in Freud und Leid. Das hat sich Gott gut für uns Menschen ausgedacht.

 

23. Das Leben muss gefeiert werden – denn es ist ein Geschenk Gottes.

Ebenfalls ein Thema, zu dem ich schon einmal in ähnlicher Weise einen Artikel geschrieben habe: „Wie viel ist mein Leben noch wert?“ Und soll ich dir was sagen? Es ist unglaublich viel wert! So viel, dass Gott seinen Sohn geopfert hat und ihn am Kreuz für unsere Schuld hat sterben lassen. Deswegen glaube niemals, dass dein Leben es nicht wert sei, gefeiert zu werden. Dein Leben ist ein Beweis für Gottes Gnade und Liebe zu uns Menschen. Sei fröhlich und jubel, denn Gott hat dir dein Leben geschenkt!

 

Be blessed! ♥
Eure Daniela

Ich glaube, es gibt keine Zeit, die sich so gut zum Freude verschenken eignet wie die (Vor-)Weihnachtszeit – man hat einfach unendlich viele Möglichkeiten, Gutes zu tun und Menschen mit Wort & Tat glücklich zu machen. Viele Unternehmen und Organisationen planen sogar spezielle Aktionen in der Adventszeit, um Menschen anzuspornen, selbst aktiv zu werden. Falls du (wie ich) das „Hummeln im Po“-Syndrom hast und dich gerne in Menschen investierst, aber noch nach coolen Ideen suchst, dieses Weihnachtsfest zu einem besonders wertvollen Freudenfest zu machen, habe ich heute einige Inspirationen für dich. ?? Los geht’s!

 

Lebensmittel-Spende an Bedürftige

Gerade zu Weihnachten beginnt für viele Menschen die Zeit der Leckereien und guten Speisen. Wir schlagen uns die Bäuche voll, stopfen Unmengen an Schokolade und anderen Köstlichkeiten in uns hinein, gehen schick essen oder bestellen uns nach Lust & Laune unsere Speisen bequem nach Hause. Doch das, was wir oft für so selbstverständlich halten, ist für viele Menschen ein täglicher Kampf ums nackte Überleben: Lebensmittel sind ein wertvolles Gut für Bedürftige wie Obdachlose und Arme. Doch es gibt etliche Möglichkeiten, diesen Menschen zu helfen (auch zu anderen Jahreszeiten ?). Man kann beispielsweise Plattformen wie foodsharing.de, bei der Lebensmittel, die noch genießbar aber nicht mehr verkaufbar sind, vor der Mülltonne gerettet werden, nutzen, um selbst aktiv zu werden. Oder ihr macht eine große Koch- und Backaktion und verteilt unter Bedürftigen selbstgemachtes Essen, um Gottes Liebe weiterzugeben. ♥️

Tipp für Fuldaer (und aus der näheren Umgebung): Im Café Chaos an der Hochschule Fulda steht ein FoodSharing-Kühlschrank, in welchen ihr übrig gebliebene (abgepackte) Lebensmittel oder auch Obst & Gemüse reinlegen oder mitnehmen könnt, um sie weiter zu verteilen.

PS: Schaut euch zu diesem Thema gerne das unten verlinkte Video an, in welchem durch FoodSharing erworbene Lebensmittel an Obdachlose verschenkt werden ? (Good Job, Judith & Nikhilesh! ?)

 

 

AmazonSmile

Wohl eine der unkonventionellsten (und bequemsten) Ideen: Wenn ihr auf smile.amazon.de einkauft, gibt Amazon registrierten Organisationen 0,5% (und vom 1. bis 24. Dezember 2017 sogar 1,5%!) der Einkaufssumme aller qualifizierten smile.amazon.de-Käufe weiter. Dabei funktioniert AmazonSmile wie das ganz normale Amazon – man kann dieselben Produkte zu den selben Preise kaufen. Das einzige, was man dafür tun muss, ist, auf Amazon registriert zu sein und eine Organisation auszuwählen, der man etwas Gutes tun möchte. Es sind auch einige christliche Organisationen wie Compassion Deutschland und ERF Medien e.V. dort vertreten! ? Wer also einer gemeinnützigen Organisation während des Weihnachtsshoppings Freude schenken möchte, ist hier richtig.

 

Wünsche erfüllen

Es gibt immer wieder regionale Einzelhändler, Unternehmen oder Organisationen, die es sich zur Aufgabe machen, Menschen (und manchmal sogar auch Tieren ?) zu Weihnachten ihre Wünsche zu erfüllen und Freude zu verschenken. Ihr wisst nicht, ob in eurer Heimat Charity-Aktionen stattfinden? Infomiert euch am besten über regionale Zeitungen und Hilfswerke, bei denen ihr auf jeden Fall fündig werden dürftet. So könnt ihr mithelfen, das Weihnachtsfest noch ein bisschen schöner zu machen.

Tipp für Fuldaer: Es gibt eine Charity-Aktion, über die auch auf OsthessenNews berichtet wurde: Das Tierheim Fulda-Hünfeld e.V. erhält Unterstützung durch das Gartencenter Dehner, den städtischen „Fressnapf“ und die dm-Filiale im Emaillierwerk – an einem Weihnachtsbaum (im Gartencenter) werden dafür Karten mit Weihnachtswünschen der Tierheimbewohner aufgehangen.

 

Weihnachten gemeinsam feiern

Viele Menschen müssen Jahr für Jahr ihr Weihnachtsfest alleine feiern und leiden sehr unter dieser Einsamkeit. Wie wäre es, wenn du gerade diese Menschen zu Weihnachten einlädst? Entweder gehst du gezielt auf Menschen zu, von denen du weißt, dass sie alleine sind, und lädst sie persönlich ein, oder du „suchst“ nach Einsamen, die sich sehr über Gesellschaft oder eine liebevolle Einladung freuen. Wie wäre es mit einem Aushang im Supermarkt um die Ecke oder einem Facebook-Post in einer regionalen Gruppe? Wenn du selbst alleine lebst, kannst du dich eventuell mit Freunden zusammen tun und einladen. Es gibt viele Möglichkeiten, Menschen eine Freude zu bereiten! ?

 

Basar zum Spenden sammeln

In den vergangenen Jahren hat meine Gemeinde zu Weihnachten einen Kinder-Weihnachtsmarkt organisiert, bei dem Selbstgemachtes wie Basteleien und Essen & Trinken für den guten Zweck verkauft wurden. Man konnte neben leckeren Waffeln und Würstchen auch Geschenke wie Kerzen erwerben, deren Erlös komplett gespendet wurde. Vermutlich lässt sich so etwas nicht mehr spontan umsetzen, aber eventuell ist es eine Idee für das kommende Jahr ?

 

Kranken- und Altenbesuche

Die Jugend meiner Gemeinde pflegt es, regelmäßig Alte und Kranke (aus der Gemeinde) zu besuchen und zur Erbauung & Ermutigung Lieder zu singen. Zu Weihnachten kann man solche Aktionen nach Rücksprache super in Altenheimen und Krankenhäusern machen und sogar kleine Weihnachtsgeschenke verteilen. (Wie wäre es mit Weihnachtskarten und selbstgebackenen Plätzchen? ?) Damit bereitet ihr sowohl Alt als auch Jung eine Freude! ?

 

So, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren. Schreibt mir doch, wie ihr versucht, Menschen zu Weihnachten Freude zu schenken, oder wo es noch coole Aktionen gibt! ?

Weihnachtliche Grüße, Daniela

„Social Media ist fake!“

Wohl die Message der letzten Monate. Ach, wer hätt’s gedacht? Die sozialen Medien sind nicht echt, Illusionen zerstört, alle geschockt. Was bleibt, sind böse Rufe gegen Netzwerke wie Facebook, Instagram, YouTube & Co. und die Frage, wie es so weit kommen konnte. Wer hat angefangen, Bilder bei Instagram zu inszenieren und wer hat aufgehört, nichts als die Wahrheit zu zeigen? Ist das wirklich die richtige Frage? Blenden wir uns damit nicht selbst?

 

Wir sind Social Media.

Die sozialen Medien (der Name sagt es schon) wären nichts ohne die soziale Komponente – uns. Wir formen Social Media, wir füllen Social Media, wir sind das Herz von Social Media. Ohne unseren Content gäbe es diese Netzwerke gar nicht. „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Und das gilt eben auch im Internet. Wir erwarten, echte Bilder zu sehen, echte Meinungen zu lesen, echte Videos zu schauen, aber erfüllen können wir diese Erwartungen selbst nicht. Wir posten das tolle Eis vom ach so gemütlichen Samstagnachmittag, obwohl der alles andere als gemütlich war. Wir liken und teilen Beiträge zu aktuellen Geschehnissen, obwohl es uns an 364 weiteren Tagen kein Stück interessiert. Wir filmen, fotografieren und nehmen so viele unzählige Momente auf. Und es obliegt unserer eigenen Verantwortung, was wir auswählen.

 

Wir filtern.

Es ist normal, dass wir filtern. Wer erzählt schon seinen Freunden vom Gang zum Kopierer an der Arbeit, wenn er vom Lob des Chefs berichten kann? Wieso beklagen wir uns also, dass andere Leute auch filtern? Wir wissen, dass viele Bilder und Videos nur Momentaufnahmen sind – inszeniert, gestellt, gefaked. Aber wir wollen nicht denken. Wir wollen uns Bilder und Videos anschauen, weil wir die Perfektion lieben, die man zu sehen bekommt, und Beiträge lesen, ohne mitdenken zu müssen, ohne hinterfragen zu müssen. Es könnte ja „voll falsch“ sein, weil das schöne Foto an einem unschönen Tag mit grauenhaftem Wetter entstanden ist und fünf Stunden Aufwand gekostet hat. Es könnte gesponsert sein, die Person dahinter könnte ja nicht ihre eigene Meinung weitergeben.

 

Wir konsumieren ohne Verstand.

Sind wir wirklich so unaufgeklärt? „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ – 1784 von Immanuel Kant gesprochen, aber aktueller denn je. Wir müssen anfangen, kritischer zu denken, aber dabei genießen können. Wir müssen hinterfragen, aber nicht alles als falsch oder schlecht abtun. Social Media – all jene Netzwerke, die dazu zählen – sind neben dem Kommunikationsaspekt auch Unterhaltungsmedien. Also sollten wir sie auch als solche betrachten. Und nicht alles zu ernst nehmen.

 

// Wie nutzt ihr die sozialen Medien? Was konsumiert ihr? Was zeigt ihr von euch?
Schreibt mir doch!

 

Eure Daniela

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie dein Leben verlaufen wäre, wenn bestimmte Ereignisse nicht passiert wären? Oder was mit dir als Person geschehen wäre, wenn du bestimmte Erfahrungen nicht gemacht hättest? Im Laufe unseres Lebens widerfährt uns sehr viel – erfreuliches, schönes, staunenerregendes, aber auch weniger erfreuliches wie Leid, Trauer und Schmerz. Doch warst du jemals an einem Punkt in deinem Leben, an dem du dich fragtest: „Wie viel ist mein Leben noch wert? Was hat es jetzt noch für einen Sinn?“ Eventuell sind dir solche Gedanken fremd. Aber eventuell gehörst du auch zu den Menschen, die diese Gedanken quälen und wieder und wieder zu keinem Ergebnis kommen … Eventuell hast du auch schon einmal Ablehnung, Ausgrenzung und Einsamkeit erfahren – vielleicht bist du auch Opfer von Mobbing geworden.

 

Wie viel ist mein Leben noch wert?

Ich kann diesen Gedanken sehr gut nachvollziehen. Warum sollte mein Leben noch wertvoll sein, wenn es mir Leid zufügt – wenn ich alleine bin und von allen gehasst werde? Ich wurde selbst fast sechs Jahre meines Lebens gemobbt und ausgegrenzt. Jede Fahrt in die Schule, jeder Gang durch den Schulflur, ja sogar jede Teilnahme am Unterricht wurden zur Tortur. Doch nach außen hin bemerkte man gar nicht so viel – gar friedlich schien es. Ein fataler Trugschluss. Auch wenn es so wirkte, da das Mobbing meist nicht physisch war – die Zeit war eine Qual für mich und das Mobbing der Killer meiner Motivation zu leben.

 

Mobbing

Auch wenn sich der Begriff „Mobbing“ mittlerweile weitläufig verbreitet hat und jeder halbwegs etwas damit anzufangen weiß, wird es doch immer wieder unterschätzt. „Ach, stell’ dich nicht so an!“, „Ist doch halb so wild!“, „Du musst dich nur wehren!“ sind da nur einige der typischen Sprüche, die man zu hören bekommt von unbeteiligten Dritten. Die haben auch gut reden. Dabei wissen die wenigsten Menschen, welche Folgen Mobbing tatsächlich haben kann. Mit der Zeit und je nach Schwere des Mobbings fühlt man sich mehr und mehr abgelehnt und ausgegrenzt – man vereinsamt innerlich. Manche erkranken dadurch (obgleich Schüler, Student oder Berufstätiger) an Burnout, andere nehmen sich das Leben. Aber warum verletzt uns Menschen Ausgrenzung und warum leiden wir unter Einsamkeit?

 

Warum leiden wir?

Ich glaube, ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen ist Beziehung – Kontakt zu anderen Menschen, Gemeinschaft und Kommunikation. Der Mensch ist als Beziehungswesen erschaffen worden. Gott persönlich hat uns so geschaffen. Er hat uns nach seinem Ebenbild gemacht (1. Mose 1,26), damit wir mit ihm direkte Gemeinschaft haben dürfen. Gott ist ein Gott der Beziehung – er ist das Beziehungswesen schlechthin. Nicht nur zu uns will und hat er eine Beziehung – auch die Dreieinigkeit zeugt von diesem Wesen. Der Vater, der Sohn und Heilige Geist stehen in enger Beziehung zueinander. So sollen auch wir Beziehung und Gemeinschaft mit Gott haben. Und so wie wir geschaffen sind, um mit ihm Gemeinschaft zu haben, hat er uns auch gemacht, um miteinander Gemeinschaft zu haben und Beziehungen zu pflegen: Wir sind sozusagen auf menschliche Interaktionen angewiesen, weil wir dazu gedacht sind.

 

»13 reasons why«

Doch was passiert, wenn dieses wichtige Bedürfnis nicht erfüllt werden kann? Was passiert, wenn dir und mir zwischenmenschlicher Kontakt und soziale Interaktionen verwehrt bleiben? In „13 reasons why“, der US-amerikanischen Serie von Netflix, wird uns die Geschichte der Highschool-Schülerin Hannah Baker erzählt, die durch Mobbing, Erniedrigung und Einsamkeit in den Selbstmord getrieben wurde. Man lernt durch die Serie nicht nur die tiefsten Abgründe menschlichen Daseins kennen. Man muss auch noch mitansehen, wie Hannah vereinsamt – wie sie innerlich stirbt und man ihr einfach nicht helfen kann, so gerne man möchte.

 

Was bedeutet Einsamkeit?

Einsamkeit ist nicht gleichbedeutend mit Alleinsein. Wir können beispielsweise alleine sein, ohne uns dabei einsam zu fühlen. Der kleine aber feine Unterschied liegt darin, dass wir uns aktiv für das Alleinsein entscheiden, für die Einsamkeit hingegen nicht. Die Einsamkeit passiert mit uns. Man fühlt sich abgeschottet, bekommt keine Verbindung zu anderen Menschen, fühlt sich unsichtbar – obgleich andere Menschen direkt neben dir stehen können.

Hannah bringt die wahre Bedeutung in „13 reasons why“ ziemlich genau auf den Punkt:

„Menschen sind eine soziale Spezies. Wir verlassen uns auf Verbindungen, um zu überleben. Selbst die allereinfachsten sozialen Interaktionen helfen uns, am Leben zu bleiben. Statistiken beweisen, dass das subjektive Gefühl der Einsamkeit die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Todes um 26 % erhöhen kann. […] Und lasst mich euch sagen, es gibt die unterschiedlichsten Arten, sich einsam zu fühlen. Ich rede nicht vom alltäglichen »Allein in einer Menschenmenge«-einsam, das ist jeder von uns jeden Tag. Es ist nicht diese »Wann werde ich Liebe finden?«-Art von einsam. Oder die »Die beliebten Kinder sind gemein zu mir«-einsam. […] Die Art von einsam, über die ich rede, ist, wenn man sich fühlt, als hätte man nichts mehr übrig. Nichts und niemanden. Als würde man ertrinken und niemand wirft dir eine Leine zu. Wir alle brauchen ihn – menschlichen Kontakt.“
(Hannah Baker in „13 reasons why“, Folge 7)

 

Bleibt nur noch Selbstmord?

Es gibt tatsächlich Menschen, die wie Hannah Baker Mobbing und Ausgrenzung erleben, und sich am Ende die Frage stellen: „Wie viel ist mein Leben überhaupt noch wert?“ Sie haben gelitten, geweint und verloren. Suizid bzw. Selbstmord erscheint genau dann als scheinbar letzte Rettung, wenn man das Gefühl haben möchte, dennoch als Sieger hervorzugehen. Selbst wenn man gegen andere Menschen verliert, weil man abgeschottet von ihnen keine Beziehung aufzubauen vermag, kann man sich scheinbar einen Sieg erkämpfen, indem man das eigene Leben selbst beendet. Eine aktive Rolle spielen, nicht passiv sein. Doch Selbstmord ist der falsche Weg, denn der Schein trügt. Durch Selbstmord gewinnst du nicht, du verlierst. Und zwar etwas kostbares, das dir geschenkt wurde: dein Leben.

 

Wie viel ist mein Leben wert?

In der britischen Serie „Sherlock“ fiel in einer Episode ein sehr interessantes Zitat:

Dr. John Watson: „Du hast Mary nicht umgebracht. Mary ist gestorben, weil sie Dir das Leben retten wollte. Niemand hat sie dazu gezwungen, niemand konnte sie je zu irgendetwas zwingen. Du hast sie nicht getötet.“ – Sherlock Holmes: „Durch das, was sie tat, hat sie meinem Leben einen Wert verliehen. Dieser Wert hat eine Währung, mit der ich nicht umzugehen weiß.“

Ein Zitat, dass nicht passender beschreiben könnte, warum dein Leben wertvoll ist, und vor allem wie wertvoll es ist. Egal, was du gerade durchmachst, ob du gute oder schlechte Zeiten erlebst, ob du dich als „guter Mensch“ fühlst oder nicht: Du bist wertvoll, weil Gott – Jesus selbst – dich liebt. Du bist wertvoll, weil Jesus für dich starb! Dein Leben war ihm alles wert. So viel, dass er sein eigenes Leben für deines gegeben hat. Wie unermesslich wertvoll muss dein Leben sein, dass Gott persönlich für dich starb!

 

Warum starb Jesus für mich?

Wie ich schon zu Beginn des Artikels erzählte, schuf uns Gott, um mit ihm Gemeinschaft und ewiges Leben zu haben. Doch als Adam und Eva, die ersten Menschen im Garten Eden, auf den Teufel hörten und von der verbotenen, tödlichen Frucht aßen, zerstörten sie damit jegliches menschliches Leben, wie es ursprünglich gedacht war. Seit diesem Sündenfall ist die Beziehung zu unserem Schöpfer gestört. Doch alles änderte sich, als Jesus auf die Erde kam. Er liebte uns so sehr, dass er den Himmel verließ, Mensch wurde und die selben Qualen erlitt wie du und ich. In Hebräer 4,15 steht geschrieben: „Doch er gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen wie wir, doch im Gegensatz zu uns hat er nie gesündigt.“ Er ließ sich aus Liebe nicht nur erniedrigen oder versuchen, nein – seine Liebe reichte bis zum Tod am Kreuz.

 

Fazit: Dein Leben ist so wertvoll wie die Liebe Gottes zu dir!

Und die Liebe Gottes hört nie auf! Wenn du zu Gott betest und um Vergebung bittest, wird er dir vergeben. Dann wird er sein Versprechen halten, dich retten und dir ewiges Leben schenken. Dein Leben hat einen Sinn: Aus Gott und seiner Liebe leben und für Gott leben. Egal, wer gegen dich zu sein scheint: Gott ist für dich! Vergiss das nie.

 


 

Der richtige Blickwinkel

Text von Saskia Rey

Das Leben ist ein Geschenk, das man manchmal zurückgeben möchte. Weil man in gewissen Situationen von einem dichten Nebel umgeben ist, der die lichten Momente verschluckt.

Einfach ist es nicht. Das Leben. Wenn man nicht mit den äußerlichen Eindrücken zu kämpfen hat, dann kämpft man innerlich mit sich selbst. Aber ich weiß und ihr wisst es auch, dass man damit niemals allein ist. Dass man immer eine Lösung findet; sei sie noch so unerwartet und vollkommen anders, als geplant. Es geht immer irgendwie weiter. Immer.

Am Ende entscheidest du, ob die negativen Dinge dich zerstören oder stärken.

 

Doch was macht mein Leben überhaupt lebenswert?

Im ersten Moment erscheint die Frage schwer zu beantworten. Ich kann die offensichtlichen Dinge aufzählen. Dinge, die einem bei der Frage, sofort in den Kopf schießen: Familie, Freunde, Dach über dem Kopf, Arbeit, …

Allerdings kam mir dann eine Liste in den Sinn, die ich zu führen begonnen hatte. Jeden Tag schrieb ich Aktivitäten oder Ereignisse auf, die mir Freude bereitet haben, mir positiv in Erinnerung geblieben waren. Und man glaubt es kaum, aber die Stichpunkte bestanden hauptsächlich aus Nebensächlichkeiten des Alltags. Teilweise sogar aus Dingen, von denen ich glaubte, kein bisschen Spaß daran zu haben. Aber während ich meinen Tag reflektierte, waren das die Punkte, die meiner Meinung nach auf die Liste gehörten. Um einige Beispiele zur Verdeutlichung zu nennen: Zeit mit meiner Familie verbringen, schreiben, Serien schauen, ein Besuch beim Frisör, Gartenhecke schneiden, Staub wischen, lernen oder schlichtweg die Tatsache, dass Freitag war.

Auf den ersten Blick vermutet man in vielem nur Negatives. Es mag nicht allen so gehen. Es soll ja auch unerschütterlich Optimisten geben. Trotzdem sei allen gesagt, dass das Leben nur so schwer ist, wie du es dir machst. Du kannst dich stundenlang über Hausarbeit beschweren oder sie einfach machen (vielleicht, während die Musik läuft). Du kannst dich über deine Faulheit aufregen oder es akzeptieren, ggf. versuchen, es zu ändern.

Ich weiß durchaus, dass manche Situation oder Ereignisse nicht so einfach zu händeln sind und man das nicht mit einer geistigen Handbewegung abtun kann. Das Stichwort Mobbing passt hier sehr gut. Dann den Blick auf das Positive nicht zu verlieren, ist schwer. Doch der Nebel wird sich verziehen. Vielleicht niemals vollständig und wahrscheinlich erst nach langer Zeit, aber das Licht gewinnt am Ende gegen die Dunkelheit.

Um noch einmal zurück zur Anfangsfrage zu kommen: Was macht mein Leben lebenswert?
Vieles.
Das Meiste.
Alles?
Alles.

 


 

Ein kleiner Mutmacher zum Abschluss

Ich muss gestehen, ich liebe „Brave“ von Moriah Peters nicht nur wegen des sehr guten Textes, sondern auch wegen der genialen Melodie, die einen einfach motiviert. Dennoch ist der Text das Herzstück des Liedes. Meine Lieblingsstrophe ist diese: „None go with me, still I’ll follow. Through the joy and through the sorrow. Cross before me – world behind me. There’s no turning back.“

Wenn ihr also etwas Mut braucht, wenn wieder die Dunkelheit droht, kann ich euch dieses Lied nur wärmstens empfehlen. ♥

 

 

Weiterführende Links: ze.tt und ChurchLeaders.com

Liebste Grüße, eure Daniela ♥

Es gibt wohl kaum ein Thema, das derart zentral in den Medien behandelt wird wie die berüchtigte Generation Y (kurz Gen Y). Was auch immer rätselhaftes in unserer Gesellschaft geschieht, in den meisten Fällen haben wir – die Gen Y – unsere Finger im Spiel. Wir werden oft als die „Generation Beziehungsunfähig“ bezeichnet und für unsere komischen, beinahe naiven Sichtweisen belächelt. Wer wir sind, wissen wir eigentlich selbst nicht – nur besonders, ohja, das müssen wir sein. Ich frage mich häufig, was unsere Generation so besonders macht, und warum wir so anders wahrgenommen werden. Liegt es an der Zeit, in der wir geboren wurden, oder an dem Zeitgeist, der uns prägt? Und worin unterscheiden wir uns von anderen Generationen wie den Babyboomern oder der Gen X?

 

Was ist die Generation Y?

Aber erstmal zurück auf Anfang. Was ist die Generation Y eigentlich? Schauen wir doch mal, was mein guter, alter Freund Wikipedia dazu schreibt:

Generation Y (kurz Gen Y) wird die Bevölkerungskohorte bzw. Generation genannt, die im Zeitraum von etwa 1980 bis 1999 geboren wurde. Je nach Quelle wird diese Generation auch als Millennials (zu deutsch etwa die Jahrtausender) bezeichnet. Daneben ist die Generation die erste der Digital Natives.

Soll heißen: Wenn du zwischen 17 und 36 Jahren alt und mit Computern, Internet und Smartphones aufgewachsen bist, zählst du automatisch zu dieser speziellen Bevölkerungsgruppe. Wirklich besonders klingt das allerdings noch nicht, oder? Die Erfindung des Autos, des Fernsehens oder des Telefons waren ja mindestens genauso revolutionär zu damaligen Zeiten. Wieso also der Hype um unsere Generation?

 

Gen Y – ein Phänomen oder phänomenal?

Nicht ohne Grund wird unsere Generation auch gerne als „Generation Why“ (aus dem Englischen: „Y“ [waɪ] klingt wie „Why“) bezeichnet. Der Begriff prägt eines der wichtigsten Charakteristika unserer Generation: Wir hinterfragen alles, gehen Dingen auf den Grund, fragen unentwegt nach dem „Warum?“, suchen in allem nach einem tieferen Sinn und wollen Bedeutung in Berufs- und Privatleben. Damit unterscheiden wir uns schon deutlich von vorangegangen Generationen. Während unsere Großeltern gearbeitet haben, um zu leben, und unsere Eltern lebten, um zu arbeiten, wollen wir Leben und Arbeit verbinden (laut absolventa.de). Wir wollen besonders sein, weil uns das immer gepredigt wurde – Freiheit und Individualität, ahoi – und sind es aber irgendwie so gar nicht. Wir stellen hohe Ansprüche an uns selbst, unsere Mitmenschen und unsere Arbeitgeber und sind eher anspruchsvolle Zeitgenossen. Das kommt jedoch nicht von ungefähr: Laut onpulson ist es typisch für unsere Generation, einen hohen Bildungsgrad, viel Selbstbewusstsein und Ehrgeiz zu haben. Unser höchstes Ziel ist die Selbstverwirklichung, wir lehnen hierarchische Strukturen ab, sind karriereorientiert und legen viel Wert auf eine gute Work-Life-Balance. Allerdings heiraten wir auch sehr spät, wodurch Familie und Tradition immer weiter in den Hintergrund rücken.

 

Wie denken wir?

Gute Frage. Jeder Mensch denkt doch anders, oder? Auf jeden Fall, wir sind ja schließlich alles Individuen. Jedoch ist es tatsächlich Fakt (und nicht gerade unauffällig), dass wir doch ähnlich ticken. Wir sind einfach von bestimmten Ereignissen, Erlebnissen, Umständen und Begebenheiten geprägt, die uns einen ganz eigenen Blick auf die Welt geben. Um das ein wenig verständlicher zu machen, habe ich nochmal good guy Wikipedia befragt: Was verbindet uns und wie ticken wir?

  • Umgang mit Krisen: 9/11, Al Qaida und Wirtschaftskrisen haben uns gelehrt, dass Ungewissheit zum Leben dazu gehört. Wir versuchen aus allem das Beste zu machen und vorher möglichst gut abzuwägen, was das Beste tatsächlich wäre und halten uns dafür auch schon mal mehrere Optionen offen. (Eine der Eigenschaften, die uns den Namen „Generation Why“ bescherte.)
  • Lebensplanung: Gibt es eigentlich nicht. Wir improvisieren und leben wie Pippi Langstrumpf – wie es uns gefällt. Während unsere Eltern noch den einen Weg kannten, so gleicht unser Leben eher einem Labyrinth oder einer Großstadt mit etlichen Kreuzungen. Entscheidungen treffen wir meist nach den Vor- und Nachteilen für uns selbst.
  • Bildung: Ist uns wichtig wie nie zuvor. In Zeiten politischer und wirtschaftlicher Krisen, in denen nichts mehr sicher scheint, kämpfen wir mit hohen Bildungsabschlüssen um einen Platz in der Gesellschaft. Abitur, Ausbildung, Studium – immer her damit. Nur um uns ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben zu sichern.
  • Berufliche Unabhängigkeit: Im Beruf sind wir wählerisch, wir wollen erfüllt werden und etwas, das uns Freude bereitet und Anerkennung verschafft. Hierarchien sind uns lästig, stattdessen wollen wir ein nettes Team, in dem wir uns profilieren. Unsere Arbeitsweise ist (wie schon im Studium) vom Paretoprinzip bestimmt – mit 20% Aufwand wollen wir 80% des Ergebnisses erreichen. Faul und arbeitsunwillig sind wir nicht, nur smart genug, um mit unseren Kräften haushalten zu können und somit Burn-Out vorzubeugen.
  • Familie & Beziehung: Alternative Familien- und Beziehungsmodelle sind Erscheinungen, die die Generation Y erst richtig zu Tage gebracht hat. Was die Hippies begonnen haben, vollenden wir nun. Wir brechen so ziemlich jedes Tabu und wollen Gleichberechtigung, Freiheit und mehr Möglichkeiten. Vor allem wollen wir aber auch eine Vereinbarkeit von Familie und Karriere, damit wir (finanziell) unabhängig bleiben können.
  • Internet & Freizeit: Das Real Life und die digitale Welt sind für uns gleichbedeutend – wir unterscheiden nicht mehr in online oder offline, beides hat Berechtigung vor unseren Augen. Unsere persönliche Entwicklung ist geprägt von digitalen Medien, dem Bereich, in dem wir anderen Generationen überlegen sind. Wir lernen schnell, haben eine hohe Auffassungsgabe und sind mutig, Neues zu probieren.
  • Politik und Lebensstil: Wir haben eine alternative Auffassung von Politik, erachten nicht alle Themen als politisch relevant, sondern sehen sie im Bereich persönlicher Selbstverwirklichung. Wir demonstrieren weniger als frühere Generationen, sind aber auch nicht mit allem einverstanden, haben unseren eigenen Kopf. Wir verändern die Gesellschaft im Stillen und von innen heraus.

 

Mehr Problem als Phänomen

Als eine zweite Variante für meinen Artikel-Titel hatte ich mir „Über die Generation Y, unsere Beziehungsunfähigkeit, das FOMO-Syndrom, Benching, Ghosting und andere Phänomene“ überlegt. Ich finde, das fasst unsere größten Probleme ziemlich gut zusammen. Wer oft die großen Illustrierten (WELT und ZEIT) oder kleinere Ableger (ze.tt und bento) liest, dem dürften diese Begriffe – FOMO, Benching und Ghosting – eventuell schon einmal begegnet sein. Falls euch die Begriffe allerdings nichts sagen, sondern viel mehr verwirren sollten, möchte ich euch beruhigen – ihr habt nichts verpasst. Sie sind erst in den letzten Jahren gemeinsam mit den Phänomen dahinter entstanden und geprägt worden. Glaubst du nicht? Denk’ ich aber doch. Ich glaube, so ziemlich jeder ist schon einmal Opfer des FOMO-Syndroms geworden. Oder manche haben eventuell schon mal jemanden „gebencht“. Was denkst du – sind die Begriffe für dich nur tote Theorie oder tatsächlicher Einfluss auf dein Leben? Lasst uns einmal genauer hinschauen, was es damit auf sich.

 

FOMO – Fear Of Missing Out

Was eher nach einem Medikament als nach einem Fachbegriff klingt, ist doch ziemlich wichtig, um unsere komische Generation zu verstehen. FOMO – die Angst etwas zu verpassen. Ich verwette meine letzte Tafel Schokolade, dass jeder – wirklich jeder – schon einmal diese Angst gespürt hat. Die Angst, irgendwo nicht dabei zu sein, etwas nicht zu wissen, einfach etwas zu verpassen, was so besonders und wichtig und toll wäre. Schon Masha Sedgwick und Jana Wind haben über dieses Phänomen geschrieben. Sehr witzig fand ich auch Janas Beschreibung in ihrem Artikel:

„Wie viele kommen denn heute Abend?“ -„Naja, ich hab so 30 eingeladen, also zwischen 1 und 30.“
Das ist unsere Generation relativ gut zusammengefasst.

Wir sind so sehr daran gewöhnt, durch Internet, Social Media & Co. im ständigen Informationsfluss zu sein und über alles Bescheid zu wissen, dass wir begonnen haben, diese Massen an Möglichkeiten zu bewerten. Das ist gut, das ist besser, aber das, ja, das ist am besten. Dafür halten wir uns gerne alle Optionen offen. Aber so richtig nett ist das nicht, oder? Wenn wir Freund A zusagen, aber dann kurzfristig doch Freund B zusagen, weil es bei ihm wahrscheinlich doch interessanter ist. Man kann uns nicht mehr beim Wort nehmen, weil uns Verbindlichkeiten die Freiheit und vor allem die so wertvollen Optionen rauben. Früher war das mal anders – vielleicht hatte man einfach nicht mehr Möglichkeiten, aber ich denke, man hatte damals einfach eine andere Wertvorstellung von Zusagen und Verbindlichkeiten. Wenn ich „ja“ sagte, meinte ich das auch so, und nicht „ja, mal schauen, was eventuell besseres passiert“.

 

Generation Beziehungsunfähig

Die Angst etwas zu verpassen – FOMO – ist glaube ich der Schlüssel zu vielen anderen Problemen. Beispielsweise unsere Beziehungsunfähigkeit. Die gibt es nämlich eigentlich gar nicht. Wir sind natürlich im Stande, eine Beziehung zu führen. Aber wir wollen es einfach nicht. Wir wollen die perfekte Beziehung, unkompliziert, einfach und schön. Und der Partner sollte uns glücklich machen, weil unser persönliches Glück am höchsten steht. Und selbst wenn wir eine Beziehung unter dem Deckmantel der Liebe tarnen, hält es meist doch nicht lange, weil wir verlernt haben, Dinge in Kauf zu nehmen. Wir bringen keine Opfer mehr für andere, sondern wollen, dass sich andere für uns aufopfern. Eine Beziehung, die Arbeit bedeutet? Meh, lieber nicht. Wir halten uns lieber alle Optionen offen, weil wir den perfekten Partner nicht verpassen wollen.

Aber ganz ehrlich – ist das unser Ernst!? Liebe bedeutet Arbeit, Opfer, Selbstaufgabe. Und es gibt meiner Meinung nach nicht den einen perfekten Partner. Wenn eine Beziehung zur Ehre Gottes geführt wird, ist sie auf ihre ganz eigene Weise „perfekt“ – so perfekt sie eben für sündige Menschen sein kann. Gott segnet, wenn wir unser Leben für ihn heiligen und mit unserem Partner danach streben, ihm immer ähnlicher zu werden.

 

Benching und Ghosting

Mit Sicherheit fragt sich der ein oder andere jetzt: „Was ist denn bitte Benching und Ghosting?“ Ich muss mich leider mal wieder outen – ze.tt hat seine Spuren hinterlassen. Allerdings auch von Vorteil, so oft Artikel zu diesen Themen zu lesen. So erfährt man, wie altbekannte Verhaltensmuster und Phänomene einen Namen erhalten. Lasst es mich einfach mal erklären:

Benching. Ein Anglizismus, der an „bench“ (engl. für Bank) angelehnt ist und das Verhalten beschreibt, einen Gesprächs- oder Flirtpartner bei der Stange zu halten – oder wortwörtlich auf die lange Bank zu schieben. Man erhofft sich dadurch, gegebenenfalls wieder auf ihn zurückgreifen zu können.

Ghosting. Natürlich auch wieder ein Anglizismus. Dem englischen Wort „ghost“ (Geist) entlehnt, steht es für das Phänomen, sich von einem auf den anderen Tag nicht mehr beim Gesprächs- oder Flirtpartner zu melden. Man verschwindet einfach (wie ein Geist) und bricht den Kontakt ab, weil man das Interesse verloren hat.

Während Ghosting fast zu fiktiv und kaltherzig scheint, um Realität zu sein, ist Benching eine Tatsache. Wie in meinem letzten Artikel schon angesprochen, ist die Friendzone ein nicht zu verachtendes Problem. Vor allem für Männer, wenn wir Frauen uns nicht entscheiden können, was wir wollen oder fühlen. Das möglicherweise größere Problem könnte jedoch wirklich Benching werden. Es ist ein immer häufiger auftretendes Phänomen und damit Problem unserer Generation. Wir haben Interesse, genießen die Zeit der Gemeinschaft und die Aufmerksamkeit des anderen, aber wollen uns nicht festlegen aus Angst, etwas noch besseres zu verpassen. FOMO. Komisch, oder? Denn am Ende sind meiner Meinung nach nicht nur die „gebenchte“ Person, sondern auch wir selbst enttäuscht.

 

Fazit

Ohne die Moralkeule schwingen zu wollen – diese tolle Generation Y, in der wir leben, prägt uns doch mehr als uns lieb ist. Und ohne es zu merken, übernehmen wir Werte, die wir ein paar Jahrzehnte früher so niemals gutgeheißen hätten. Dennoch wartet die Generation Y auch mit einem mega Potenzial auf – sie entwickelt sich und strebt nach Gutem. Sie geht es eventuell etwas falsch an, irrt hin und her und findet nicht den rechten Weg. Manchmal ist sie auch zu sehr auf sich selbst fokussiert statt auf andere. Doch in allen steckt der Drang nach tieferem Sinn und einem höherem Streben. Wir haben so viele Möglichkeiten, müssen sie nur richtig nutzen. Die Welt von innen verbessern. (Oder: Was würde Jesus tun?) ☺️

 


Das war’s für heute von mir. Sind euch einige der Verhaltensweise und Phänomene bekannt gewesen oder habt ihr euch selbst ertappt? Schreibt mir doch, ich freue mich ☺️

 

Liebste Grüße, Daniela

Wisst ihr eigentlich, wer hinter den Artikeln dieses Blogs steckt und euch regelmäßig ihre Gedanken mitteilt? Falls nicht, darf ich euch heute dazu einladen, mich ein bisschen besser kennen zu lernen. (Schließlich schreibe ich niemals komplett objektiv und bin auch von den unterschiedlichsten Einflüssen geprägt – und ihr sollt mich ein wenig einschätzen und prüfen können.) Für den heutigen Artikel habe ich mir daher mal etwas anderes einfallen lassen. Ich nenne es ganz kreativ „Nähkästchengeplauder“, weil ich einige Fragen zu mir selbst beantworten möchte, die nicht unbedingt alltäglich sind. Also, kein langes Geplauder um den heißen Brei mehr – let’s go!

 

Was bedeutet dein Name?

Mein Name („Daniela“) ist die weibliche Form des biblischen Namens Daniel und leitet sich aus dem aramäischen דניאל (dt. „Gott sei mein Richter“) ab. Cool, ne? ☺

 

Wie hast du zu Jesus gefunden?

Puh, lange Geschichte. Ich glaube, mein gesamtes Leben war ein Weg zu Gott. Letztendlich zu Jesus gefunden habe ich jedoch Anfang 2011 nach sechs Jahren, in denen ich in der Schule gemobbt und ausgegrenzt wurde. Damals (zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt) wusste ich noch nichts mit dem Glauben anzufangen und fühlte mich von allen verlassen – Schule war wie ein Spießrutenlauf für mich. Doch Gott hielt seine Hand die ganze Zeit schützend über mir. Er sandte erst Freunde, die mir zeigten, wie wertvoll das Leben ist, und half mir dann zu erkennen, welch großer Sünder ich bin. So kam ich am 18. März 2011 zum Glauben an Jesus Christus und bekehrte mich. Ich bin heute noch unglaublich dankbar, dass ich wie durch Zufall in der Schule heutige Freunde aus meiner Gemeinde kennenlernen durfte und dass meine heutige beste Freundin damals von Gott geleitet wurde und mir auf Facebook schrieb. (Facebook ist die ultimative Evangelisationsplattform! ?)
Danke an euch, wenn ihr das lest, und Halleluja dem Herrn in der Höhe. Amen!

 

Morgen-, Tag- oder Nachtmensch?

Frei nach Laing: „Ich bin morgens immer müde, aber abends werd ich wach.“ Ich bin ein absoluter Nachtmensch, da kann ich am besten und konzentriertesten arbeiten, weil ich meine Ruhe und die meisten kreativen Ideen habe. Morgens schlafe ich lieber. ☺

 

Ungewöhnliche Hobbies?

Bible Art Journaling (ja, ich male in meine Bibel – mit Acrylfarbe, Pinsel & Co.) und Animes (nein, keine amerikanischen Comics, sondern japanische Serien, die auch nicht immer kindlich oder mörderisch brutal sind – viele sind ziemlich deep und vermitteln gute Werte).

 

Bauch- oder Kopfmensch?

Kopf – ganz eindeutig. Bevor ich Entscheidungen treffe, muss ich sie erst totdenken. Spontan läuft nicht. Was hat welches Verhalten in welchem Kontext mit welchen Personen oder Dingen für Folgen? Vor- und Nachteile? Gottgefällig oder nicht? Leicht oder schwer? Wo sind meine Freunde!? (In 9 von 10 Fällen hole ich mir Rat, um Entscheidungen zu treffen.)

 

Jünger oder Apostel?

Sowohl als auch würde ich sagen. Als Jünger bin ich in der Schule Jesu, folge ihm und lerne von ihm. Als Apostel nehme ich meine Aufgabe als Christ wahr und trage das heilbringende Evangelium in die Welt hinaus.

 

Konfession bzw. christliche Prägung?

Ursprünglich habe ich der evangelischen Kirche angehört und bin dort „groß geworden“. Mittlerweile gehe ich aber in eine freie christliche Gemeinde und bezeichne mich selbst als evangelikal (einer Art des protestantischen Fundamentalismus). Evangelikalismus ist keine eigene Konfession, sondern viel mehr eine grundlegende Einstellung und Auffassung vom Glauben an Gott, Jesus Christus. Evangelikale Christen sehen eine persönliche Beziehung zum Herrn als das Fundament ihres Glaubens und berufen sich auf die Bibel (zumeist) als irrtumsfreie Instanz. Umgangssprachlich nennt man Evangelikale auch bibeltreue Christen (wobei das meines Erachtens nur eine Wischi-Waschi-Bezeichnung ist).

Für mich bedeutet „evangelikal“, dass ich nicht nur einfach als Kind getauft und irgendwann konfirmiert wurde. Als evangelikale Christin habe ich mich bewusst für Gott entschieden, und strebe nach Heiligung in meinem Leben auf Grundlage der Bibel – in gutem Wissen, dass Gott mein Vater und bester Freund, aber zugleich auch mein Richter ist.

 

Warum heißt dein Blog „ewiglichtkind“?

Eine sehr interessante Geschichte. Ich habe ziemlich lange nach einem passenden Namen für meinen Blog gesucht – angefangen im Februar 2016 (online gegangen ist mein Blog im Juli 2016!). Zu Beginn wollte ich ihn einfach nach mir benennen. Als Portfolio-Blog einer Kreativen wär’ das sicherlich nicht schlecht gewesen, doch als christlichen Blog hätte man ihn nur sehr schwer erkannt. Somit ging die Sisyphos-Arbeit los. Was will ich vermitteln? Was ist mir wichtig? Wie stelle ich einen christlichen Bezug her? Dieser gesamte Prozess hat gut einen Monat (oder noch länger!?) gedauert. Von lateinischen und spanischen über französische und japanische bis hin zu deutschen Namen. Von Frauen und Schwestern bis hin zu Kindern. Von Königen und Priestern über Löwen bis hin zum Licht. Von allmächtig bis ewig. Sehr viele Überlegungen später (typisch Kopfmensch) hatte ich einen Blognamen gefunden, der ausdrückt, was mich und den Blog ausmacht, aber auch Gott beschreibt. »ewiglichtkind« ist ein Neologismus – es spielt zum einen auf Gott als den ewiglichen König, Herrscher und Vater an, der seine Kinder in Liebe ins Licht führt. Zum anderen zeigt der Name, dass ich ein eben solches Kind bin, geheiligt und ins Licht geführt durch Gott, gerettet durch das Kreuz (das sich übrigens im „t“ versteckt ?). Passend dazu ist auch das Logo in mehreren Wochen Arbeit entstanden. (Wie sagt man so schön: „Gut Ding will Weile haben“?) Das entzündende Licht des Feuers Jesu, die große Liebe Gottes und das große Geschenk des Kreuzestodes Jesu, um uns ewiges Leben zu schenken.
Naja, das soll es dazu gewesen sein. #deepthoughts ? Was haltet ihr von meinem Blognamen und dem Logo? Hättet ihr den Sinn dahinter erkannt?

 

Wofür gibst du am meisten Geld aus?

Essen. Mh, oder vielleicht mein Auto? In Anbetracht der Spritkosten, der Versicherungsbeiträge und der Steuer wahrscheinlich doch mein Auto. Aber das meiste unnütze Geld gebe ich für Essen aus. Würde ich nicht so oft verschlafen oder zu faul zum Vorkochen sein, könnte ich mir den ein oder anderen überteuerten Snack bestimmt sparen. ? (Wie gesagt – Nachtmensch, morgens ist nicht meine Zeit.)

 

Wofür verwendest du viel Zeit?

Puh! Definitiv für mein Handy (Whatsapp, Facebook, Instagram & Co. lassen grüßen), aber auch für meinen Laptop (dort bin ich meist recht produktiv, doch manchmal sind 30 Tabs im Firefox geöffnet und ich trödel ein wenig rum). Dazu kommen noch Maniküre (wenn frau sich mal die Nägel macht, kann das Stunden dauern) und Rumsitzen (ob an der Arbeit, im Auto, Zuhause, in der Gemeinde oder sonstwo – ich sitze echt oft – sehr ungesund).

 

Künstler oder Bands, die du empfehlen kannst?

Gar keine leichte Frage. Ich höre so gut wie jede Musikrichtung querbeet und habe dort auch natürlich bevorzugte Künstler, Komponisten und Bands. Grundsätzlich höre ich aber am liebsten Musik von folgenden Künstlern:

  • Hiroyuki Sawano – ein großartiger japanischer Komponist! Von ihm stammen unter anderem die Soundtracks zu Attack on Titan, Guilty Crown, Aldnoah.Zero und Owari no Seraph. Meine Lieblingstracks: „βios (MK+nZk Version)“ aus Guilty Crown und „aLIEz“ aus Aldnoah.Zero.
  • Group 1 Crew – mit dieser Band bin ich im Glauben „groß geworden“. Absolute Empfehlung, wer HipHop und Pop mag. Meine Lieblingstracks: „Heaven“ und „The Keys to the Kingdom“.
  • Kingdom Hearts – okay, Kingdom Hearts ist kein Künstler oder dergleichen, sondern ein Videogame. Aber der Soundtrack ist genial und stammt aus der Feder von Yōko Shimomura (ausgenommen der Opening-Songs von Hikaru Utada). Zu dieser Musik kann man mega produktiv arbeiten! Meine Lieblingstracks: „Simple & Clean (PlanitB Remix)“ und „Sinister Sundown“.
  • Hillsong Young & Free – jugendlich-frische, christliche Pop-Musik vom Feinsten! Wer nach tanzbarer, christlicher Musik sucht, ist hier genau richtig. Meine Lieblingstracks: „Wake“ und „Pursue“.

 

In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Ich bin ein eher unkomplizierter Typ. Daher besteht mein liebstes Outfit aus Jeans, ärmelloser Bluse, Cardigan und bequemen Schuhen (Stiefeletten oder Sneakers). Röcke und Kleider trage ich selten, weil sie meines Erachtens unkomfortabel sind und ich zu normalen Anlässen keinen praktischen Nutzen darin finde. (Im Sommer und an festlichen Veranstaltungen ist das natürlich etwas anderes.) Oder wie seht ihr das, liebe Frauen? ? #grundsatzdiskussion

 

Wo fühlst du dich geborgen?

Daheim bei meiner Familie, bei Freunden, am Arbeitsplatz und in meiner Gemeinde. Prinzipiell dort, wo liebe Menschen sind, oder wo ich auch die Stille genießen kann.

 

Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?

Ziemlich viele! Vor allem Menschen, die diszipliniert sind. Aber auch diejenigen, die einen unglaublich starken Charakter und ein großes Vertrauen in Gott haben. Ihr seid eine mega Ermutigung für mich! (Stellvertretend darf sich meine Jugend gegrüßt fühlen, ihr seid ein wahrer Segen für mich.)

 

Einige meiner Fragen sind der deutschen Ausgabe der „Flow“ entnommen.

 

Liebste Grüße,
eure Daniela

Frisch aus meinem Urlaub und Städtetrip nach Stuttgart melde ich mich heute mit einem neuen Blogpost zurück. Ich hatte ein paar unwahrscheinlich gute Tage im Schwabenland, die geprägt waren von einer guten Gemeinschaft mit meiner besten Freundin, gutem Wetter und sehr leckerem Essen, und vor allem einer gesegneten Zeit mit dem Herrn. Während der fünf Tage am Puls der Stadt durften wir die ein oder andere Sehenswürdigkeit und Location entdecken, die freie Zeit genießen und Gott besser kennenlernen. Was genau wir unternommen und wie wir die Zeit mit Gott verbracht haben, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Und einige Fotos habe ich selbstverständlich auch wieder im Gepäck. ☺️ Also, los geht’s!

 

5 Tage zur Liebe: Bibelstudium mit Logos

Unseren kompletten Urlaub haben wir eigentlich mit Evernote geplant – ein super Werkzeug, um gemeinsame Notizen zu verwalten und zu bearbeiten. Wir haben alle wichtigen Adressen darin festgehalten sowie Termine, Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Zusätzlich zu Evernote haben wir die YouVersion-Bibelapp verwendet, in der es verschiedene kostenlose Bibellesepläne gibt, die unterschiedlich lang sind. Noch vor Urlaubsbeginn haben wir uns einige Lesepläne angeschaut, deren „Laufzeit“ fünf Tage (also genau unsere Aufenthaltsdauer in Stuttgart) betrugen, und uns für „5 Tage zur Liebe: Bibelstudium mit Logos“ von Faithlife, den Machern der Bibelsoftware Logos entschieden. Entscheidend war unter anderem der Teaser-Text des Leseplans, der uns neugierig gemacht hat. „»Liebe« ist eines der am häufigsten nachgeschlagenen Wörter auf Merriam-Webster.com. Aber selbst hier haben es sich die Redakteure erlaubt, folgenden Kommentar einzufügen: »Wir vermuten, dass viele Personen, die auf dieser Seite landen etwas suchen, was weit über eine Definition in einem Wörterbuch hinausgeht, und zwar, „Was ist die Bedeutung von Liebe“.« Wir wollen mit Ihnen in den kommenden 5 Tagen die Bibel nach der Bedeutung von »Liebe« durchsuchen.“ Tatsächliche Wortstudien finde ich immer unheimlich spannend, weil man sich automatisch viel intensiver mit dem Urtext der Bibel und dem Kontext, in dem bestimmte Wörter stehen, beschäftigt. Vor allem das Wort Liebe finde ich sehr bedeutungsträchtig, da es im Urtext vier Formen hat (storgḗ, érōs, philía und agápē) und im Deutschen durchgängig einfach nur mit „Liebe“ übersetzt wird. Aber das dazu. So haben meine beste Freundin und ich uns also auf das Abenteuer „5 Tage zur Liebe“ eingelassen und uns in Stuttgart auf die Spuren der Liebe begeben.

 

Was ist Liebe? Was ist Liebe nicht?

Der 5-Tage-Bibelleseplan diente uns in erster Linie als Denkanstoß, um weiter über die wahre Bedeutung von Liebe nachzudenken. Mein persönlich größtes Problem ist die Meinung der heutigen Gesellschaft darüber, wie Liebe sei muss. Ganz gleich, ob man nun von Christen oder Nicht-Christen spricht. Liebe müsse echt und nicht so komplex sein, Freiheit geben und vor allem nichts kosten, was gegen das eigene Ego spricht. Liebe sei eine Handlung. So wird oft gepredigt. Doch wie viel Wahrheit steckt dahinter? Bevor ich diesen Leseplan begonnen habe, war ich mir gerade so der vier Formen, die im Urtext der Bibel wiedergegeben werden, bewusst. Dazu zählen: storgḗ – die familiäre bzw. empathische Liebe, érōs – die sexuelle Liebe, philía – die freundschaftliche Liebe und agápē – die bedingungslose, göttliche Liebe. Eine ungefähre Ahnung, was man unter diesen Formen zu verstehen hat, hatte ich natürlich schon – nur richtig bewusst darüber nachgedacht habe ich nie. Vor allem agápē war immer so etwas höchst theoretisches und zugleich erstrebenswertes, ist es doch das, wonach man als Christ streben soll. (Als Spoiler: Der Leseplan setzt sich in erster Linie mit agápē auseinanderander. Also wer etwas über die anderen Formen erfahren will, wird hier leider nicht fündig. ☺️) Tag für Tag kamen wir aber dem Wort Liebe und seiner eigentlichen Bedeutung immer näher.

Zu Beginn des Leseplans stellte sich uns die Frage, was Liebe überhaupt ist. Laut der Autoren des Leseplans gibt es in der Bibel keine genaue Definition der Liebe. Was wir aber herausfinden können, ist das Konzept der Liebe, also wie Liebe gedacht ist und funktionieren soll, und das Wort an sich anhand seiner Beschreibung in der Bibel. Gelesen haben wir hierzu Matthäus 22, Verse 34-40 und 1. Korinther 13, Verse 1-4:

Als nun die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern den Mund gestopft hatte, versammelten sie sich; und einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, stellte ihm eine Frage, um ihn zu versuchen, und sprach: Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Und Jesus sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten.
Matthäus 22, 34-40
Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, so daß ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts! Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
1. Korinther 13, 1-4

Aus diesen beiden Bibelstellen haben wir geschlussgefolgert, dass die Liebe zum Herrn bzw. die Liebe des Herrn das vollkommene Konzept von Liebe ist. Wenn wir den Herrn nun „mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Denken“ lieben, sind wir auch befähigt unsere Nächsten zu lieben und unser Handeln von Liebe dominieren zu lassen. Denn vor dem Handeln kommt die Liebe, und die Liebe kommt durch den Herrn. Handeln wir ohne Liebe, so nützt es weder uns noch unseren Nächsten etwas.

Im weiteren Verlauf des Leseplans stellte sich uns die Frage, ob die Liebe „nur“ eine Handlung und emotionslos sei. Die Autoren des Leseplans definierten agápē nämlich wie folgt: „[…] nicht emotionale Entscheidung, sich selbst für eine andere Person zu opfern, unabhängig von deren Bedeutung für einen.“ Vor allem in Bezug auf die vorangegangenen Verse mussten wir uns hinterfragen, ob wir aus Liebe handeln oder aus Handlung lieben. Man versucht als Mensch oftmals seinen Worten Taten folgen zu lassen und verfällt leider schnell in falschen Aktivismus. Doch ich meine, das sei Selbstbetrug. Klar, gar nicht handeln ist wahrscheinlich eine noch blödere Lösung, aber nur handeln um gehandelt zu haben? Versteht ihr, was ich meine? Auch nicht wirklich zielführend. So wie wir unseren Herrn und Gott lieben sollen – mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Denken – so sollen wir auch unsere Nächsten lieben! Das klingt gar nicht nach blindem Handeln, sondern nach tatsächlicher Liebe, die von Emotionen, Gefühlen und Zuneigung geprägt ist. Das sollte unser Ziel sein, nach dem wir streben.

An Tag 3 des Leseplans ging es weniger um die Betrachtung des Konzeptes „Liebe“ wie an Tag 1 und 2, sondern vielmehr um die Wortbetrachtung von agápē und wie wir Liebe erlenen können. Dazu haben wir uns insgesamt sechs Bibelstellen genauer angesehen und unter den Gesichtspunkten untersucht, wer liebt und was geliebt wird. Die Bibelstellen waren wie folgt:

Aber wehe euch Pharisäern, daß ihr die Minze und die Raute und alles Gemüse verzehntet und das Recht4 und die Liebe Gottes umgeht! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen. Wehe euch Pharisäern, daß ihr den ersten Sitz in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten liebt!
Lukas 11,42-43

Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.
Johannes 3,19

Denn Demas hat mich verlassen, weil er die jetzige Weltzeit liebgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gezogen, Crescens nach Galatien, Titus nach Dalmatien.
2.Timotheus 4,10

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid.
1.Petrus 2,9-10
Weil sie den richtigen Weg verlassen haben, sind sie in die Irre gegangen und sind dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, gefolgt, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte.
2.Petrus 2,15
Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
1.Johannes 2,15

4 von 6 der Stellen spricht von negativen Beispielen der Liebe – Menschen, die die Welt lieben, unrechtes Geld, ihr Ego und die Finsternis. Die restlichen zwei Stellen zeigen positive Beispiele: Gott, der sein Volk vollkommen liebt, und Gläubige, die den Herrn lieben sollen, weil nicht zugleich Gott und die Welt lieben können (obwohl man das so oft meint).

Tag 4 stand unter dem Motto „Was Liebe nicht sein kann“ und forderte uns heraus, die versteckte Bedeutung von Liebe zu entdecken und wie wir lieben sollen. Die dazu gehörigen Bibelstellen fanden wir in Matthäus 26 und 27. (Der Länge wegen zitiere ich die zwei Kapitel im nachfolgenden nicht, sondern nur Auszüge.) Wir haben versucht, uns gezielt Beispiele für Arten von Liebe aus dem Text zu ziehen. Gefunden haben wir unter anderem:

  • Liebe zum Herrn („Als es aber Jesus bemerkte, sprach er zu ihnen: Warum bekümmert ihr diese Frau? Sie hat doch ein gutes Werk an mir getan!“ Mt 26,10)
  • Feindesliebe („Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Rabbi, doch nicht ich? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt!“ Mt 26,25)
  • vollkommene, aufopferungsvolle Liebe des Herrn bis ans Kreuz, trotz Angst und Verspottung („Und er nahm Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich; und er fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr.“ Mt 26,37; „Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und legten ihm seine Kleider an. Und sie führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.“ Mt 27,31)

In erster Linie hat sich uns dadurch offenbart bzw. wieder einmal bestätigt, dass Liebe mit ganzem Herzen und Hingabe gelebt werden muss und nicht immer angenehm ist bzw. Opfer von uns fordert. Etwas, das ich persönlich oft nicht in Kauf nehmen mag – Opfer bringen, sich etwas für andere kosten lassen. Aber genau das zeigt sich hier.

Der letzte Tag des Leseplans war geprägt vom Leitvers aus Psalm 51: „Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz…“ Es wurden die ein oder anderen Tücken des (m.E.) modernen Christseins angesprochen. Man nimmt sich biblische Gebote und versucht sie zu ändern und somit handhabarer zu machen. Aus wahrer Feindesliebe, wie der Herr sie von uns verlangt, wird dann schnell „meinen Feinden gutes tun, egal wie ich mich fühle.“ Doch wie wir an Tag 2 schon gelernt haben, ist Liebe nicht nur bloßes Handeln, sondern auch unsere Herzenseinstellung dabei, unsere Emotionen. Und mal im Ernst – wie will man jemanden tatsächlich lieben, gegen den man eigentlich Groll hegt? Passt nicht, oder? Also Retoure und nochmal zurück an den Anfang. Unser Handeln ist nur das Ergebnis unserer Liebe, vor diese letzten Schritt folgt die Sündenbekenntnis, die Liebe des Herrn und die Veränderung unseres Herzens – obgleich wir sündige Menschen sind, die Fehler begehen und das göttliche Ziel verfehlen. Erst nach diesen Schritten sind wir fähig, wirklich zu lieben. Das durften wir auch aus den Begleitversen in Jeremia 31, Hesekiel 36 und Psalm 51 erfahren. Die Erneuerung unseres Herzens ist eines unserer höchsten Ziele.

Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den Herrn!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen, spricht der Herr; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken!
Jeremia 31,33-34
Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.
Hesekiel 36,26-27
O Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte; tilge meine Übertretungen nach deiner großen Barmherzigkeit! Wasche mich völlig [rein] von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Übertretungen, und meine Sünde ist allezeit vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen, damit du recht behältst, wenn du redest, und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen. Siehe, du verlangst nach Wahrheit im Innersten1: so laß mich im Verborgenen Weisheit erkennen! Entsündige mich mit Ysop2, so werde ich rein; wasche mich, so werde ich weißer als Schnee! Laß mich Freude und Wonne hören, damit die Gebeine frohlocken, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden und tilge alle meine Missetaten! Erschaffe mir, o Gott, ein reines Herz,3 und gib mir von neuem einen festen Geist4 in meinem Innern! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und stärke mich mit einem willigen Geist! Ich will die Abtrünnigen deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren. Errette mich von Blutschuld, o Gott, du Gott meines Heils, so wird meine Zunge deine Gerechtigkeit jubelnd rühmen. Herr, tue meine Lippen auf, damit mein Mund dein Lob verkündige! Denn an Schlachtopfern5 hast du kein Wohlgefallen, sonst wollte ich sie dir geben; Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen,6 sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.
Psalm 51,3-19

Zum Abschluss: Was denkt ihr? Könnt ihr unsere Gedankengänge, die anhand des Leseplans entstanden sind, nachvollziehen? Fällt euch noch etwas zu diesem Thema ein?

 

Photodiary Stuttgart

Nach dieser langen Textpassage, freut sich der ein oder andere nun mit Sicherheit auf die Fotos von unserem Städterip. Ich werde – anders als beim „Follow me around“ vom Youthweb-Treffen – versuchen, nicht jedes Foto einzeln zu kommentieren, sondern die Fotos im Gesamten wirken lassen und nur einen groben Überblick über unsere Tagesplanung geben. So ist es ein weniger entspannter zum Durchstöbern. ?

Tag 1 – Stadtbummel, Stadtbibliothek, Bibel lesen





Tag 2 – Blick über Stuttgart



Tag 3 – Innenstadt, Schlossplatz, Höhenpark Killesberg














Tag 4 – Milaneo

Tag 5 – Residenzschloss Ludwigsburg, Marstall





Falls ihr noch Fragen oder Anregungen zu unserem Bibelstudium habt, schreibt mit gerne. Andernfalls freue ich mich natürlich über eure Kommentare, wenn ihr auch plant, nach Stuttgart zu reisen und hier die ein oder andere Inspiration für Locations oder Sehenswürdigkeiten finden konntet.

Liebste Grüße,
eure Daniela

Ihr Lieben, der August steht vor der Tür und der Höhepunkt des Sommers ist zum Greifen nah. Sommer – das klingt immer so nach Unbeschwertheit, Freude, Lachen, Liebe, Wärme, Emotionen, Leidenschaft. Oder wie man gerne im Internet liest: „Summer – hair gets lighter, skin gets darker, water gets warmer, drinks get colder, music gets louder, nights get longer, life gets better.“ Vom Sommer verspricht man sich immer eine unbeschreibbar gute Zeit voller positiver Erlebnisse. Man verbringt viel Zeit mit Freunden und Familie, genießt die Sonne und das gute Wetter und wird fast automatisch glücklicher. Ich habe erst vor Kurzem für Youthweb einen Impuls auf Instagram verfasst, der sich eben damit auseinandersetzt. Wie fühlen sich Sommer, Sonne, Sonnenschein an? Man spürt die Wärme auf der Haut pulsieren, Sonnenstrahlen, die einem die Nase kitzeln, man hört die Welt atmen und die Menschen, die es raus ins Freie zieht, man erlebt die Natur mit all ihren Facetten. Ich liebe diese Zeit so sehr.

Was liebt ihr am Sommer? Die freie Zeit, die mit Schul- und Semesterferien einhergehen, das gute Wetter, die gute Laune der Menschen? Oder einfach die kleine Verschnaufpause an der Arbeit, wenn gerade alles weniger hektisch ist?

Ich liebe den Sommer unter anderem auch dafür, dass er mich jedes Jahr aufs Neue prägt – durch gemeinsame Erlebnisse und intensive Gespräche und viel Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind. Vor allem aber auch durch unverwechselbare Soundtracks und Playlists, die mich jederzeit wieder in den „Sommer meines Lebens“ zurückversetzen, ermutigen und beinahe aufputschen können. Lieder, bei denen ich beim bloßen Hören die Freude und den Sommer förmlich in den Venen spüren kann. Ich denke da an Songs wie „Auf uns“ von Andreas Bourani aus dem Jahr 2014 – den Sommer überhaupt. Eurovision Song Contest mit Conchita Wurst (Diskussions-Thema No. 1!), das ECJA-Camp, das unter dem Motto „23h Late Night“ stand, meinen Abitur-Abschluss und den grandiosen Abiball, und natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft mit deutschem Sieg. Ein Lied und so viele Erinnerungen!

In diesem Jahr avanciert „Love with your life“ von der christlichen Newcomer-Künstlerin Hollyn aus Amerika in meine Top-Sommertracks und wird wohl dem einen oder anderen Lied den Rang als Lieblingssommerlied des Jahres ablaufen. Nicht nur der Stil des Liedes – ein einzigartiger Mix aus Pop und R&B, der herrlich leichtes Sommerfeeling vermittelt – sondern auch der Text sind die Motivationsbomben überhaupt. In den vergangenen Jahren habe ich „Ready, Set, Go“ von Royal Tailor feat. Capitol Kings und „Wake“ von Hillsong Young & Free absolut gehyped, weil mich diese Lieder ähnlich beistert haben. Eine gute Message mit Christus-zentriertem Inhalt, coolem und eingängigem Sound und einer tiefen, spürbaren Freude. Das sind für mich Sommerlieder. Das sind Lieder, die mich persönlich berühren, ermutigen, mir helfen, mich auf Gott auszurichten. Manchmal brauche ich auch das ein oder andere „cry with me“-Lied, doch mein bevorzugtes Genre ist fröhlich – Pop, Rock, R&B und dergleichen. Ich brauche Musik, die mich antreibt. Musik, die mich nicht nur zum Denken, sondern auch zum Handeln bringt. Musik, die mich glücklich macht und die bewirkt, dass ich Liebe und Freude spüren. Eine so tiefe, nicht in Worte fassbare Freude, die nur der Herr schenken kann. Mitten im „struggle“ des Alltags, mitten in all den schrecklichen Geschehnissen der Welt.

Die Freude und Liebe, die er mir schenkt, möchte ich weitergeben. Ich möchte (wie es Royal Tailor im oben genannten Lied singen) Hoffnung, Licht und Liebe sein. Oder wie Hollyn in ihrem Song singt: „I don’t want another day to pass, not another moment. I wanna live intentionally, in light of eternity. I wanna love like You loved, I wanna love with my life.“ Ich möchte ein Zeugnis des großen Schöpfers sein, dem alle Ehre gebührt. Ich will keinen Tag leben, ohne den Fokus, ohne den konkreten Blick auf die Ewigkeit. Und vor allem: Ich möchte das große Geschenk der Liebe, seiner Liebe am Kreuz, weitergeben, weil er uns zuerst geliebt hat. Ich möchte ihn mit meinem Leben verherrlichen und andere Menschen bedingungslos lieben, ihnen Freude schenken. Keine Freude, die von kurzer Dauer ist, sondern eine ewige. Ein Leben lang Sommer. Ein Leben lang im Hinblick auf den Herrn, der unser Licht, unsere Sonne ist.

 

Es macht mich einfach so unbeschreiblich glücklich von dieser Liebe erzählen zu können. Deshalb möchte ich diese Freude nicht für mich behalten, sondern sie mit euch teilen. Und euch ermutigen, eure Freude in unserem Herrn, Jesus Christus, zu haben. In ihm, der jeden an seiner Herrlichkeit, die so warm, rein und vollkommen ist, teilhaben lässt, wenn er sich ihm zuwendet. Ich möchte euch ermutigen, euren Fokus auf Gott auszurichten wie man sich im Sommer der Sonne hinwendet – damit wir ihn noch deutlicher spüren können. ☀ Denn wenn wir uns ihm nahen, wird seine Liebe in unserem Leben sichtbar und erfahrbar, so dass wir sie tatsächlich weitergeben können. Gottes Liebe wirkt durch uns Menschen.

Und damit wir das nicht vergessen, habe ich diese wichtige Message aus Hollyns Song in Wallpaper verwandelt – als „little reminder“ für den Alltag sozusagen. Ich möchte mit meinem Leben lieben.

Die Wallpaper könnt ihr euch kostenlos downloaden und für eure Mobilgeräte oder euren Computer verwenden. Viel Freude damit! ♥

Wallpaper iPhone (1080 x 1920) • Wallpaper iPad (1536 x 2048) • Wallpaper Macbook (2560 x 1440)

Inspiriert von Hollyns Song „Love with my life“.

Sommerliche Grüße,
eure Daniela ♥

Wie wir eine Online-Gemeinde bauen

Die Story von youthweb.net ist eine ganz besondere Story. Die christliche Community wurde im Jahre 2004 – drei Tage vor Facebook – gegründet. Aus der ursprünglich für die Jugendgruppe in Nümbrecht gedachte Community entwickelte sich schnell das größte Online-Netzwerk für junge Christen im deutschsprachigen Raum. Nicht zuletzt wurde youthweb.net aufgrund der einzigartigen Chat- und Kommunikationsmöglichkeit für Jugendliche und Jungerwachsene im Alter von 13-30 Jahren so beliebt. Selbst Jugendgruppen können die Community zum Vernetzen untereinander und Planen ihrer Events nutzen. Heute kommunizieren mehr als 6000 Mitglieder aus über 600 verschiedenen Jugendgruppen regelmäßig via youthweb.net.

Doch wer youthweb.net kennt, der weiß von all diesen Dingen sicherlich schon. Doch warum schreibe ich dann heute darüber? Das hat einen simplen Grund: Ich arbeite ehrenamtlich am Aufbau dieser Community mit und möchte euch heute vom Mitarbeiter-Treffen am vergangenen Wochenende erzählen.

 

Wir kapern das Bibelseminar Bonn

Einer der wohl coolsten Facts unseres gemeinsamen Wochenendes ist wohl, dass wir uns auf dem Gelände des Bibelseminar Bonn treffen durften. Die Räumlichkeiten, die während der Ferien sonst ungenutzt sind, wurden uns vom BSB hierfür freundlicherweise zur Verfügung gestellt. (Sehr nice!) Wer also bei Facebook oder Instagram Bilder von fremden Leuten auf dem Schulgelände gesehen hat, dem dürfte nun dämmern, dass wir diejenigen waren, die sich dort herumgetrieben haben. Und ich kann euch versichern: Wir waren sehr produktiv und haben über die Verbesserung von youthweb.net nachgedacht, um Jugendliche weiterhin in ihrem Glauben zu fördern – unsere größte Vision.

 

Unsere Vision

Ohne eine Vision oder ein Ziel vor Augen, wozu wir diesen Dienst überhaupt tun, wäre unsere Arbeit wahrscheinlich nur halb so effektiv. Wir würden uns entweder um uns selbst kreisen oder wie ein Hamster im Hamsterrad nicht voran kommen. Man braucht Ziele – einige, die die Ewigkeit fokussieren, und andere, die für uns Menschen messbar sind. Was will ich erreichen? Der Glaube besteht ebenso wenig aus stillem Dahinvegetieren, sondern leitet uns viel mehr an, gute Werke zu tun.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Jugendliche im Glauben zu fördern, junge Christen zu vereinen, Jugendgruppen zu vernetzen und mit Gemeinden und Einrichtungen zusammenzuarbeiten und uns gegenseitig zu unterstützen. Wie wir das in der Praxis erreichen wollen, haben wir am Samstagnachmittag gemeinsam besprochen. Doch der theoretische Teil – unsere Herzenseinstellung – ist hierbei noch viel wichtiger, denn ohne Gott können wir nichts erreichen. Eine immense Ermutigung war die Predigt am Morgen, die uns geholfen hat, uns wieder neu auf Gott auszurichten und uns selbst zu reflektieren. Wo sind wir jetzt, wo wollen wir hin? Die Predigt trug den Titel „Fünf Wünsche an die Gemeinde“ und nahm Bezug auf Apostelgeschichte Kapitel 2, Verse 42-47.

⁴² Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. ⁴³ Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. ⁴⁴ Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; ⁴⁵ sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. ⁴⁶ Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; ⁴⁷ sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

Aus diesen Versen haben wir fünf Wünsche abgeleitet, die eine Gemeinde auszeichnet und ihr Segen bringt. Denn im Grunde genommen sind wir nichts anderes als eine überregionale Online-Gemeinde – das vergisst man zu schnell. Nur weil man etwa mit Menschen digital kommuniziert, heißt das nicht, das man weniger Verantwortung hätte oder es unverbindlicher sei. Ganz im Gegenteil: Eben weil man sich nicht face-to-face sieht, muss man sensibel werden und auf andere Menschen zugehen. Doch back to topic. Der erste Punkt der Predigt war „Beständigkeit“ (V. 42), vor allem im Hinblick auf die Lehre und das Bekenntnis, an das wir glauben und festhalten. Aber auch im Gebet und in der Gemeinschaft wollen wir bei Youthweb beständig sein. Denn es heißt nicht umsonst „Gemeinschaft“, weil man gemeinsam bekanntlich alles schafft. Punkte Zwei und Drei der Predigt lauteten „Einigkeit“ (V. 44) und „Barmherzigkeit“ (V. 45). Man liest darüber eventuell schnell hinweg, doch die Gläubigen dieser frühen Gemeinde teilten sich Hab & Gut und waren gut 24/7 beisammen. „Wie krass ist das denn?“ Das war mein erster Gedanke. Ich kann an manchen Tagen nicht einmal eine halbe Stunde daheim sein, ohne dass es Auseinandersetzungen (obgleich über Kinkerlitzchen!) gibt. Diese Gläubigen waren wirklich sanftmütig und lebten einträchtig zusammen, was ich bewundere. Und ebenso sollte es auch in der Youthweb-Gemeinschaft sein – man kann sich mal in der ein oder anderen Diskussion verausgaben (tue ich selbst zu gern!), doch die liebevolle Beziehung zueinander und Rücksichtnahme aufeinander sollte dabei nicht untergehen. Der vierte Wunsch mit dem Titel „guter Ruf“ (V. 47) ist ein interessantes Thema für uns. Noch immer glauben sehr viele, dass Youthweb eine Singlebörse sei, was es definitiv nicht ist. Es kann durchaus sein, dass man einander über Youthweb kennenlernt – kenne selbst genug Fälle, in denen das so passiert ist – aber das Ziel ist wie oben beschrieben ein ganz anderes. Daher arbeiten wir momentan hart daran, unseren Usern einen höheren Mehrwert für ihren Glauben geben zu können. Wöchentliche Impulse auf Instagram und Facebook, interessante Links zu Blogartikeln und spannende Diskussionen im Forum sind nur ein Teil der vielen Dinge, die wir aufzählen können. Vor allem aber lebt Youthweb auch von den Usern, die dort kommunizieren. Wodurch wir nun zum letzten Wunsch kommen: „Wachstum“ (V. 47). Es gibt nichts ermutigenderes, als eine Gemeinde wachsen zu sehen. Und je mehr Mitglieder eine Gemeinde hat, desto interessanter und facettenreicher werden bspw. Diskussionen und desto mehr Segen erfährt man durch zahlreiche Begegnungen mit anderen Christen.

Wir beten, dass Gott uns in diesen Bereichen segnet, damit wir Gutes tun und einen guten Dienst verrichten können. Denn wir wollen nicht für uns selbst arbeiten und ein zweites Facebook kreieren, dass bald mehr Werbefläche ist als ehrlicher Austausch. Wir wollen für den Herrn arbeiten und ihm dienen – wir wollen Salz und Licht in der Welt sein! Oder wie es unser Wochend-Motto gut zusammenfasst:

»Nicht Zuckerberg, sondern Salzberg!«

Amen! ☺️

 

Hinter den Kulissen #followusaround

Last but not least kommen wir nun zum Part mit mehr Fotos, bei dem ich euch ein wenig mitnehme, was wir am Wochenende unternommen und erlebt haben – yay! Wir hatten eine wunderbare Gemeinschaft und haben die 1,5 Tage wirklich ausgekostet. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dennis für die vielen Fotos.)

Samstag begann das Treffen mit einem gemeinsamen Frühstück, das wir draußen auf der Terrasse haben durften. Das Wetter hat Gott sei Dank echt super mitgespielt, so dass wir anschließend sogar die Wortbetrachtung bzw. Predigt zu Apostelgeschichte 2 (wie oben erwähnt) draußen hören konnten. Zum Inhalt habe ich oben ja schon genug gesagt, doch die Ermutigung und Motivation, die wir dadurch erfahren haben, war enorm. Amen dazu! Danke nochmals an dieser Stelle für den genialen Input, Andi.

 

 

Im Anschluss haben wir unsere neuen Youthweb-Shirts erhalten (siehe hier in unserem fancy Online-Shop ?) und eine Foto-Session gemacht, um ein aktuelles Teambild zu haben. (Der Professionalität wegen natürlich. ?) Was natürlich ebenfalls Erwähnung finden muss, sind die Fußbälle, die recht schnell ausfindig gemacht wurden. Noch während fotografiert wurde, kickten die Herren die Bälle durch den Garten des BSB – sehr amüsant, wie schnell die Aufmerksamkeit zwiegespalten war.

 

 

Nach der offiziellen Fotosession konnte das Kicken so richtig beginnen. Die Sache mit dem Treffen muss allerdings noch einmal geübt werden. Im Eifer des Gefechts haben Anna und ich leider ebenfalls einen Ball abbekommen – Leute, wir waren nicht das Ziel! ? – und sind daraufhin in sichere Entfernung geflüchtet.

 

 

Mit etwas Adrenalin und Endorphinen im Blut ging es weiter in der Tagesordnung: Als nächste Punkte standen das Planungstreffen und die Vereinssitzung auf der Liste. Angefangen um halb 1 mit dem youthweb-technischen Part und dem Brainstorming, was wir für unsere User verbessern können, über die Kaffeepause mit leckerem Kuchen und Muffins gegen 3, bis hin zur Vereins-Mitgliederversammlung, saßen wir bestimmt 4 Stunden lang zusammen. Eine sehr gesegnete Nachmittags-Session!

 

 

Wer allerdings so hart arbeitet, verdient auch ein üppiges Festmahl zum Abend. In unserem Falle waren das leckere Steaks, Würstchen und Kräuterbaguettes vom Grill, sowie zwei köstliche Salate, die von Anna in Kooperation mit Thomas, Georg, Daniel und Dennis gemacht wurden. Festschmaus vom Feinsten, ihr Lieben! ? Und der Spaß blieb auch nicht zu kurz, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.

 

 

Im Anschluss an das leckere Abendessen mussten uns leider schon Anna und Daniel verlassen und so schrumpfte unsere Gruppe auf sechs Personen – und ja, ich war mal wieder die Frauenquote der Truppe. Kommt mir in letzter Zeit irgendwie häufiger vor… (Déjà-vu!?) In dieser Gruppenkonstellation ging es abends jedenfalls in das örtliche Bowlingcenter, das mit Verlaub sehr chic eingerichtet war, aber mit dem DJ nicht sonderlich gut punkten konnte. Aber gut, wir waren ja nicht da, um Musik zu hören, sondern um zu spielen – und das taten wir auch gut zwei Stunden lang. Der Punktestand sah am Ende des Abends selbst für mich recht zufriedenstellend, so dass wir guter Dinge „heim“ ans BSB fahren konnten.

 

 

Mit Motivation gewappnet starteten wir am Sonntag mal wieder mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag, obgleich nicht jeder vollständig anwesend schien zu solch früher Stund’. Doch je näher der Gottesdienst rückte, desto wacher wurden wir. (Oder machten die etlichen Treppenstufen wach, die man immer gehen musste, um in die höheren Stockwerke zu gelangen? Man weiß es nicht.) Wie gemeinsam zuvor entschieden, fuhren wir also in die „Kirche für Bonn“ und durften eine sehr gute Message hören und gute Gespräche führen.
Zum Abschluss unseres Wochenendes sind wir mittags ins Restaurant „Rheinterrassen“ essen gegangen und durften ein geniales und ermutigendes Wochenende zelebrieren. (Essen eignet sich dafür ja bekanntlich am besten!)

 

 

Fazit

Man kann in einem Satz eigentlich nicht zusammenfassen, was Gott uns für einen Segen geschenkt hat. Aber so viel sei gesagt: Es war ein unwahrscheinlich gutes Wochenende, das ermutigend, lustig und schön zugleich war. Come on, AMEN! (Insider am Rande.)

 

Ciao,
eure Daniela ♥