»Who cares if one more light goes out?«

Die Songgzeile, die die Welt bewegt hat. Die Songzeile, die zur Hymne abertausender Menschen geworden ist. Und vor allem: Die Songzeile, deren Frage nicht aufrüttelnder sein könnte. „Wen kümmert es, wenn ein weiteres Licht ausgeht?“ singt der in diesem Jahr verstorbene Linkin Park-Sänger Chester Bennigton in dem Song One More Light. Es ist eine Frage, mit der sich viele Menschen herumschlagen – Menschen, die beispielsweise einsam sind oder Depressionen haben, aber auch Menschen, die scheinbar gesegnet mit Freunden und Familie in der Blüte ihres Lebens stehen. In der Frage schwingt nicht nur der Vorwurf mit, wer sich dann noch um die Verstorbenen scheren oder gar um sie trauern würde, wenn ihr Licht einmal erlischt ist. Die Frage versucht etwas existenzielles aufzudecken – nämlich den Sinn des Lebens. Was macht es schon, heute in Saus und Braus zu leben (#yolo und so), wenn man morgen doch schon gestorben sein könnte. Wen interessiert es dann noch, dass man gelebt hat? In 100 Jahren vermutlich niemanden mehr. Aber ist das tatsächlich so?

 

»Well, I do« – nämlich Gott!

Mit „Well, I do“ beantwortet Chester die Frage des Songs. Gottes Antwort darauf könnte nicht simpler und zugleich außergewöhnlicher sein: „Jesus weinte.“ (Johannes 11,35) Halt, Stop – Jesus weinte? Ja, und ob er das tat. Er trauerte als sein Freund Lazarus starb – er weinte um den Tod eines Menschen. Und das ist echt krass! Jesus wusste (!), dass Lazarus wieder leben würde und dass dieser Tod nur von kurzer Dauer war, weil er ihn selbst wieder auferwecken würde. Dennoch empfand er so tiefe Trauer über dieses menschliche Schicksal und hatte solch reines Mitgefühl für Lazarus’ Schwestern Maria und Marta, dass er weinte. Vielleicht sogar bächeweise Tränen, die seine Wangen herunter flossen.

 

Gott liebt dich

Und diese Bibelstelle ist nicht die einzige, die davon zeugt, wie traurig Gott darüber ist, dass Menschen sterben müssen. Wir lesen folgendes in der Bibel:

„Mir gefällt es nicht, wenn ein Mensch sterben muss, spricht Jahwe, der Herr. Kehrt also um, damit ihr am Leben bleibt!“ – Hesekiel 18,32

Gott, der Schöpfer über allen Lebens, hat keinen Gefallen am Tod. Er hat uns dazu geschaffen, um zu leben! Und zwar mit ihm gemeinsam in enger Beziehung – wir sollen Erben seiner Gnade sein und das in Ewigkeit. Ohne Leid und Kummer, sondern in Frieden und Freude.

 

Die Sünde nahm uns das ewige Leben

Doch weil Gott uns liebt und weil er wollte, dass wir ihn aus ganzem Herzen und eigener Entscheidung ebenfalls lieben, gab er uns den freien Willen. Einen freien Willen, der es uns erlaubt, frei zu entscheiden, was wir tun oder lassen möchten – ob wir nach Gottes Geboten oder gegen seine Regeln leben wollen. Doch wie es so kommen musste, entschieden sich die ersten Menschen – Adam und Eva – dazu, gegen Gottes Gebote zu handeln und brachten somit die Sünde in die Welt. Und mit der Sünde kam auch der Tod in die Welt, der wiederum große Dunkelheit über die Menschheit brachte. Die Sünde nahm uns das ewige Leben und damit das Licht. Und noch heute leiden wir unter diesen Folgen, weil wir immer wieder gegen Gott sündigen, indem wir seine Gebote ignorieren … somit breitet sich die Dunkelheit immer weiter aus.

 

Jesus ist das Licht der Welt

Doch Gott wäre nicht unser großer, allmächtiger und liebender Gott, wenn er nicht einen Ausweg aus dieser Situation geschaffen hätte. Und dieser Weg nannte sich: Jesus Christus. Er, der Sohn Gottes, der an Weihnachten in Fleisch und Blut auf die Erde kam, wurde aus dem Himmelsreich zu uns gesandt, um uns von aller Schuld & Sünde zu befreien, indem er ein sündloses Leben führte. Mit Jesus kam die Hoffnung in die Welt, dass die Menschheit nicht dem ewigen Tode ausgeliefert ist, sondern errettet werden kann. Und mit dieser Hoffnung kam das Licht wieder in die Welt, denn Jesus sagt von sich selbst:

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ – Johannes 8,12

Er will nicht einfach nur Licht in die Welt bringen – er wil dein Leben erleuchten. Aber du musst ihn lassen.

 

Licht an!

Fassen wir zusammen: Gott kümmert es – nein, er ist sogar zutiefst traurig darüber –, wenn ein Licht in dieser Welt erlischt. Deswegen sandte er seinen Sohn Jesus Christus als sündloses Opfer an Weihnachten auf die Welt, um uns Licht und ewiges Leben zu schenken, wenn wir unsere Schuld vor Gott bekennen und um Vergebung bitten.

Wer dieses Geschenk nicht annimmt, verspielt seine Hoffnung auf ein Leben mit Gott und nimmt dafür in Kauf, bis in alle Ewigkeit in Finsternis zu leben – nach dem Tod wird sein Licht für immer erlischen.

Wer aber dieses ultimative Geschenk Gottes annimmt, und sein Leben mit Jesus teilen möchte, dessen Licht wird bis in alle Ewigkeit leuchten, egal wie dunkel die Finsternis um ihn herum auch sein mag.

Nun die entscheidende Frage: Lebst du im Licht oder in der Dunkelheit?


Hast du noch Fragen dazu oder willst weiterführendes dazu lesen? In diesem Artikel über Ostern und dem Weihnachtsartikel aus 2016 habe ich bereits über die beste Botschaft der Welt geschrieben – dass Jesus Christus für uns in die Welt kam, um für unsere Sünden zu bezahlen. ♥ Lies gerne dort nach oder frage mich persönlich!

 

Liebste Grüße & ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht
Daniela

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